Handy im Verkehr

Beim Blick aufs Handy: Gelsenkirchener von Auto erfasst

Weil ein Fußgänger auf sein Handy statt den Verkehr achtete, wurde er von einem Auto angefahren (Symbolbild).

Weil ein Fußgänger auf sein Handy statt den Verkehr achtete, wurde er von einem Auto angefahren (Symbolbild).

Foto: Martin Möller / Martin Möller / Funke Foto Services

Gelsenkirchen-Erle.   Weil ein Fußgänger auf sein Handy schaute, übersah er eine rote Ampel und lief auf die Straße. Ein Autofahrer konnte nicht rechtzeitig bremsen.

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Abgelenkt durch ein Handy ist ein 53-jähriger Fußgänger am Montagmorgen, 1. Juli, mit einem Auto kollidiert und schwer verletzt worden. Der Mann aus Gelsenkirchen war gegen 9 Uhr auf der Heinrichstraße in Erle unterwegs und wollte die Kreuzung an der Middelicher Straße überqueren. Dabei übersah er, dass die Ampel rot war und trat auf die Fahrbahn, ohne auf den fließenden Verkehr zu achten.

Ein 84-jähriger Autofahrer, der auf der Middelicher Straße in Richtung Buer unterwegs war, konnte trotz Vollbremsung einen Zusammenstoß nicht mehr verhindern. Der Fußgänger stürzte und verletzte sich dabei schwer. Ein Rettungswagen brachte den Mann zur stationären Behandlung in ein Krankenhaus. Auch der Autofahrer aus Gelsenkirchen verletzte sich bei dem Zusammenprall leicht.

Die Polizei warnt in diesem Zusammenhang noch einmal eindringlich davor, das Handy im Straßenverkehr zu benutzen. Auch die Verwendung von Kopfhörern sei gefährlich, da diese alle Umgebungsgeräusche abschirmen, was dazu führe, dass Gefahren erst viel zu spät wahrgenommen würden. „Lassen Sie die Hände vom Mobiltelefon und den Blick auf die Straße gerichtet – egal, ob Sie als Fußgänger, Rad- oder Autofahrer unterwegs sind. Sie riskieren nicht nur Ihre Gesundheit, sondern auch das Leben anderer“, so der Appell der Beamten.

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