Erlebnismuseum heißt sie, die Schloss-Horst-Dauerausstellung zu Leben und Arbeiten in der Zeit der Renaissance, und was draufsteht, ist auch drin – erst recht mit der neuesten Errungenschaft der Museumspädagogik: Ab sofort können an der Turfstraße (nicht nur) die kleinen Besucher aus 15 Rundhölzern eine so genannte Leonardo-Brücke errichten. Diese tragbare Bogenkonstruktion funktioniert ohne Dübel, Schrauben, Nägel oder Seile „und sie im Team zusammenzustecken, macht richtig viel Spaß“, so Wolf R. Hoffmann, Vorsitzender des Fördervereins Schloss Horst.
„Drei Personen brauchen rund eine Stunde, um die einen Meter langen, im Durchmesser acht Zentimeter dicken Rundhölzer so miteinander zu verflechten, dass eine zwei Meter lange, etwa einen Meter hohe und einen Meter breite Brücke entsteht“, weiß Hoffmann. Er sollte es wissen, hat er es doch bereits selbst ausprobiert, nachdem die Tischlerei Kouker aus Horst die Einzelteile aus Tannen- bzw. Fichtenholz gefertigt hatte. Finanziert hat das Modell die Stadt mit einer Förderung in Höhe von 800 Euro, die das Bezirksforum West beschlossen hatte.


