„Wichtig war uns die Lichtbeziehung nach oben, zum Himmel, und in viele Richtungen. Ebenso, dass Garderoben und Vorraum schon ein Teil der öffentlichen Fläche sind. So öffnet sich jede Gruppe in das Atrium. Das ist für mich ein Spielplatz im Gebäude“, beschriebt Moritz Ebbers sein Konzept für den Neubau des Bewegungskindergartens an der Erler Schulstraße. Der ist zwar schon ein paar Jahre im Betrieb, öffnet aber erstmals zum Tag der Architektur seine Türen.
Das ungewöhnliche Bauwerk vereint ganz viele Besonderheiten. Die erste ist das schon erwähnte Herzstück, das Atrium – ein großer, lichter Raum, schlicht in seiner Form und damit auch ganz frei nutzbar. „Wir nennen es den Spielflur“, sagt Kindergartenleiterin Karen Wippich. „Der wird nicht nur von den Kindern genutzt, auch von den Eltern angenommen. Die setzen sich hin, trinken einen Kaffee und spielen mit den Kindern.“


