Artistik-Show

Zirkus Flic Flac schlägt sein Zelt wieder in Duisburg auf

Die waghalsigen Artisten des Zirkus Flic Flac kommen im Januar 2019 wieder nach Duisburg. (Archivbild)

Die waghalsigen Artisten des Zirkus Flic Flac kommen im Januar 2019 wieder nach Duisburg. (Archivbild)

Foto: Stephan Eickershoff

Duisburg.  Flic Flac gibt im Januar ein Gastspiel am Landschaftspark Nord. Das Unternehmen plant zudem seine Firmenzentrale nach Duisburg zu verlegen.

Der Zirkus Flic Flac kommt wieder nach Duisburg und gastiert vom 10. bis 27. Januar 2019 mit seiner aktionsreichen Wintershow am Landschaftspark Nord.

Nicht nur das Gastspiel führt Flic Flac nach Duisburg: Das Unternehmen hat bereits den Sitz eines seiner vier Betriebszweige nach Duisburg verlegt und würde auch das Mutterunternehmen von Borken nach Duisburg verlegen, wenn es hier ein entsprechend großes Grundstück für sein Winterlager geben würde. „Willkommen zurück bei Flic Flac“, meldet sich der Zirkus mit seiner Gastspiel-Ankündigung für Duisburg im Januar des kommenden Jahres.

34.000 Menschen sehen Flic Flac im Landschaftspark

Hier und dort hängen auch schon erste Plakate. Mit 34.000 Besuchern, davon 80 Prozent Duisburger, zählte das Duisburger„Schicht 1“-Spektaktel 2017 zu den Top-Stationen von Flic Flac. Nun also das nächste Gastspiel. Und klar ist, dass dafür das gelb-schwarze Rundzelt am Landschaftspark aufgeschlagen wird. Nur der genaue Ort ist noch offen.

Die Alternativen? Der Steinhallenplatz mitten im Landschaftspark, wo Schauinsland seine Rekord-Sandburg auftürmte. Oder das ehemalige Delta-Park-Gelände, auf dem der Landschaftspark derzeit die Reste der Tentorium-Disco abräumen lässt. „Die Entscheidung fällt erst nach dem Sommer“, so Parkleiter Ralf Winkels. Für den „Sandburgen“-Platz spricht zum Beispiel die eindrucksvolle Kulisse mitten im Landschaftspark, für das Zeltgelände am Parkrand das Parkplatzangebot direkt am Zelt.

Denn es bleibt beim Zelt: Pläne von Flic Flac, seine Artisten in der Kraftzentrale des Landschaftsparks durch die Luft und die passende Industriekulisse wirbeln zu lassen, hat Geschäftsführer Uwe Struck zu den Akten gelegt. Das war schon für das Weihnachtsgastspiel vergangenes Jahr zunächst vorgesehen, musste dann aber wegen Statik-Problemen mit dem Boden der Riesenhalle gestoppt werden, so dass der Zirkus kurzfristig auf den Parkplatz des Landschaftsparks ausweichen musste.

Keine Show in der Kraftzentrale

„Wir haben erneut hin und her überlegt. Aber bei einer breiten Tribünenkonstruktion in der Halle wäre nur Raum für eine Zwei-Meter-Bühne gewesen. Viel zu wenig Platz, um eine Flic Flac- Show in gewohnter Qualität zu bieten“, so Struck, zumal der Zirkus seine „hohen Ansprüche überall, aber in Duisburg als Wahlheimat ganz besonders, erfüllen will“.

Wahlheimat ist das Stichwort: Sowohl Geschäftsführer Uwe Struck als gebürtiger Duisburger und Zirkus-Inhaber Benno Kastein als Neubürger leben in Duisburg und machen aus ihrer Verbundenheit keinen Hehl. Schon Ende vergangenen Jahres hatte Zirkusgründer Kastein angekündigt, perspektivisch den offiziellen Firmensitz nach Duisburg verlegen zu wollen. Die Verwaltungstochter ist jetzt schon nach Großenbaum umgezogen. Für das Winterquartier mit dem Zelt- und Bühnenmaterial braucht’s aber Grundstücks- und Hallenflächen von 25 000 Quadratmetern. Als unternehmerischer Zuzug würde Flic Flac immerhin einen Jahresumsatz von rund 20 Millionen Euro mitbringen.

>>>> MOTORRÄDER FLIEGEN DURCH DIE LUFT

Zwei Highlights der neuen Show „The modern art of circus“ nennt Flic Flac bereits. Für lodernde Komik sorgt Hubertus Wawra als „Master of Hellfire“. Mit dabei auch die waghalsigen Freestyle-Motorradspringer.

Tickets gibt es ab 24 Euro und können jetzt schon reserviert werden. Weitere Infos unter www.flicflac.de.

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