Die Firma Venator verkleinert ihre Belegschaft. 180 Arbeitsplätze wird das Chemieunternehmen am Standort Homberg abbauen. Das wurde den Mitarbeitern in dieser Woche bei einer eigens einberufenen Betriebsversammlung mitgeteilt. Das Finanzergebnis des Standorts Duisburg sei kritisch, sagte Dr. Jürgen Koy, Standortleiter an der Dr.-Rudolf-Sachtleben-Straße in einer ersten Stellungnahme. Daher seien beträchtliche Anstrengungen notwendig, „um einen langfristigen Geschäftserfolg auch in Zukunft sicherzustellen“.

Auch in Homberg spüre man die Flaute der Weltwirtschaft, hieß es gestern aus dem Unternehmen. So betreffe etwa die Situation der Automobilindustrie auch den Duisburger Westen. Weniger gebaute Autos bedeuteten beispielsweise auch weniger Lacke. Und das wiederum merke auch Venator als Hersteller weißer Pigmente und Füllstoffe.