Metal-Festival

Rage against Racism lockt Metal-Fans nach Duisburg-Friemersheim

Zwei Musikwelten treffen aufeinander: Auch diesmal eröffnet das Musikcorps Hohenbudberg den Samstag. Eine tolle Tradition.

Foto: DANIEL ELKE

Zwei Musikwelten treffen aufeinander: Auch diesmal eröffnet das Musikcorps Hohenbudberg den Samstag. Eine tolle Tradition. Foto: DANIEL ELKE

Duisburg-Friemersheim.   Am 16. und 17. Juni locken 15 Bands zum Duisburger Rage against Racism-Festival. Gespielt wird wie immer auf dem Gelände am Jugendzentrum Mühle.

Die Erde wird beben am kommenden Wochenende, denn am Freitag, 16. Juni, ab 17.30 Uhr rocken wieder 15 Bands zwei Tage beim Rage against Racism-Festival am JZ Mühle an der Clarenbachstraße in Friemersheim. Mehr als 3500 Fans werden erwartet, so Dirk Diegler vom Orga-Team, ein hochkarätiges Programm ist zusammengestellt.

Das Event startet mit Mortal Peril aus Köln. Vor zwei Jahren wurden sie knapp Zweite beim Vorentscheid zum Festival. Sie gefielen dem Orga-Team jedoch so gut, dass sie das Heavy-Metal-Event dieses Jahr eröffnen dürfen. Danach folgen Sunchair mit Neo-Thrash-Metal aus Krefeld, die Mannen um Gitarrist Oliver Biklic spielen Material aus ihren Alben „Evolution“ und „Beauty“. Gloryful reisen aus Gelsenkirchen an, und Frontmann Johnny La Bomba wird den Fans Songs aus den Alben „Ocean Blade“ und „End of the night“ mit seiner Energie geladenen Stimme präsentieren. Accuser aus Siegen spielen anschließend ab 19.25 Uhr auf der Bühne, die Band gibt es bereits 25 Jahre. Firewind sind die Headliner des ersten Tages, ab 20.20 Uhr gibt es Power-Metal aus Griechenland zu hören, deren Gitarrist Gus G. begleitet Ozzy Osbourne auf Tournee.

Das Musikcorps Hohenbudberg spielt zum Auftakt

Der Samstag beginnt um 13 Uhr traditionsgemäß mit dem Musikcorps Hohenbudberg. Angel Inc. aus Duisburg sind die Gewinner des diesjährigen Vorentscheids zum Festival und dürfen es auch eröffnen ab 13.30 Uhr. Isaac Vacuum aus Krefeld spielen darauf eine halbe Stunde post-progressiven Rock, wandeln damit ein bisschen auf Dream Theatres Spuren. Glaubt man Dirk Diegler, so gelten die Iron Bastards aus Frankreich als potentielle Nachfolger von Motörhead, eine gehörige Portion Fast-Thrash gibt es auf die Ohren mit Songs aus dem Album „Fast & Dangerous“. Danach rocken The Very End aus Essen die Bühne, mit im Gepäck haben die Männer um Mastermind Björn Gooßes, der auch verschiedene andere Projekte hat, ein neues Album.

Gäste aus den chilenischen Anden

Nuclear rücken aus den chilenischen Anden an, präsentieren dem Publikum präzisen Thrash-Metal, der in die Beine geht. Sie bestehen seit 2003, werden mit Exodus und Destruction, also den Urvätern des Thrash verglichen. Victorious spielen ab 17.35 Uhr Songs ihres neuen Werks „Heart of the Phoenix“. Die Band aus Leipzig hat sich dem Power-Metal verschrieben. Eine Band der ersten Stunde sind Disbelief, die es seit 1990 gibt. Mit im Gepäck haben die extreme-Metal Musiker aus Dieburg bei Darmstadt, ihr neues Werk „The symbol of the Death“. Tri State Corner spielen dann ab 19.50 Uhr, die Band besteht teilweise aus Mitgliedern von Rage, die als Headliner des Festivals gelten.

„Rage meets Refugee“ heißt das Projekt, das die seit 1984 bestehende Power-Metal-Band aus Herne, die internationale Chartplatzierungen mit ihren Alben hatte, den zahlreichen Fans präsentieren wird. „Und uns ist es gelungen, endlich Rage als Namensgeber für unser Festival zu verpflichten“, sagt Dirk Diegler abschließend.

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