Es soll Menschen geben, die schon jetzt Spekulatius in den Geschäften entdeckt haben wollen. Nun, denkbar wäre es. Nach Pfingsten steht das Weihnachtsfest quasi vor der Tür. Kein Wunder, dass ein sensibler Mensch wie Frank Goosen in dieser Welt des Dauer-Konsums bereits als Kind Schaden nahm. Am 31. Mai 1966 in Bochum geboren, blieb ihm faktisch nur ein halbes Jahr, um sich auf seinen ersten Weihnachtswahnsinn einzustellen. Eine prägende Erfahrung - bis heute.
In den 1970ern entwickelte sich der kleine Frank zunächst zum begeisterten Empfänger von Spielzeuglokomotiven, Carrerabahnen und Fußballtextilien. In den 80er Jahren kamen Popmusik-LPs und Dinge für den ersten eigenen Hausstand hinzu. Goosen erinnert sich bis heute, dass er 1986 aus den Händen seiner Mutter ein damals sehr beliebtes, achteckiges, schwarzes Geschirr erhielt. Für ihn allerdings eher eine deutliche Aufforderung, demnächst doch bitte endlich auf eigenen Füßen zu stehen.
kui


