Mitsprache für Bürger

Vorschläge zum Grünen Ring in Hochfeld sind erwünscht

Die Bürger können sich im Internet an der Umfrage beteiligen.

Die Bürger können sich im Internet an der Umfrage beteiligen.

Foto: dpa Picture-Alliance/Franziska Gabbert

Hochfeld.   Bürgerbeteiligung in Form einer Online-Umfrage ist jetzt gestartet. Interessierte können interaktiv bisherige Ideen ansehen und eigene einbringen.

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In den kommenden Jahren soll der Grüne Ring in Hochfeld umgestaltet werden. Hierzu wird jetzt im Internet eine Bürgerbeteiligung durchgeführt. Es soll ermittelt werden, welcher Bedarf vor Ort besteht. Noch bis zum 14. Oktober haben alle Bürger die Möglichkeit, sich online an dem Planungsprozess zu beteiligen und ihre Ideen und Wünsche zur zukünftigen Gestaltung einzubringen.

Sozialer Treffpunkt

Der Grüne Ring, ein Förderprojekt des Integrierten Stadtentwicklungsprojekts, soll Hochfeld attraktiver machen und besser vernetzen. „Die stadträumliche Struktur Hochfeld weist eine starke Verdichtung mit wenig Freiraum auf. Hinterhöfe werden oft stark versiegelt und als Parkraum genutzt“, heißt es seitens der Planer. Und weiter: „Es existiert nur wenig funktionelles, nutzbares Grün auf privaten Grundstücken.“

Insgesamt bestehe eine Unterfunktion an Freiraum, der besser als sozialer Treffpunkt generationsübergreifend genutzt werden könnte. Öffentliches Grün als Spiel- und Sportflächen seien bedeutsam für die Freizeitgestaltung der im Quartier lebenden Kinder. Auch in diesem Bereich wolle man einen Mangel an Flächen und Angebot beseitigen.

Die Entwicklung des Grünen Rings aus der Motivation eine Abstandsfläche zur Schwerindustrie zu schaffen, hat vor einigen Jahren wenig Wert auf die ökologische Vielfalt der Grünfläche gelegt. „Große Rasenflächen bieten noch viel Potential zur Erhöhung der Biodiversität im Grünen Ring. Auch das Angebt zur Naturbildung ist trotz vieler Kinder- und Jugendlichen im Stadtteil nicht gegeben“, lässt das Umweltamt der Stadt verlauten.

Vernetzung für Fuß- und Radverkehr verbessern

Bei der Umgestaltung soll auch die Vernetzung für den Fuß- und Radverkehr verbessert werden. Aktuell kommen sich Fußgänger und Radfahrer regelmäßig in die Quere. Und auch die Anbindungen, gerade an Knotenpunkten, sind nicht wirklich gegeben. Die Kreuzungen zwischen Fuß- und Radwegeverkehr sollen übersichtlicher gestaltet und so sicherer gemacht werden.

Interessierte finden alle Infos und haben die Möglichkeit, eigene Wünsche abzugeben, auf der Internetseite: www.duisburg.de/gruenerring. Auf einer interaktiven Karte werden Ideen dargestellt. Die Umfrage ist in deutscher, englischer und türkischer Sprache möglich. Wer nicht online teilnehmen kann, der kann sich telefonisch an das Umweltamt wenden. Ansprechpartnerin ist Katharina Kroog unter: 0203/283 32 76. Außerdem können Interessierte im Stadtteilbüro an der Heerstraße 109 in vorbeischauen.

>>> GEPLANTER BAUSTART IST 2020/2021

Die Ergebnisse der Bürgerbeteiligung sind während und nach dem Umfragezeitraum online einsehbar und werden Ende Oktober im Stadtteilbüro ausgestellt.

Noch dieses Jahr wird das Umweltamt unter Berücksichtigung der Ergebnisse der Onlinebeteiligung eine Planung entwerfen. Die Bauzeit des Projektes ist für 2020/2021 geplant.

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