Nachtleben

Soli-T-Shirts sollen den Duisburger Club „Djäzz“ retten

Djäzz-Chef Özkan Ulucan (Mitte), Lena und Andi präsentieren die „Djäzz“-Kollektion, die man an diesem Wochenende auf dem Duisburger Dellplatz kaufen kann.

Djäzz-Chef Özkan Ulucan (Mitte), Lena und Andi präsentieren die „Djäzz“-Kollektion, die man an diesem Wochenende auf dem Duisburger Dellplatz kaufen kann.

Foto: Foto: Heinrich Jung / FUNKE Foto Services

Duisburg.  Seit der Corona-Pandemie darf der Duisburger Kellerclub „Djäzz“ nicht öffnen. Nun können sich Fans Shirts kaufen und sich so solidarisch zeigen.

Die Solidaritätsaktion für das „Djäzz“ geht in die nächste Runde. Zu Zeiten des Corona-Lockdowns haben die Stammgäste Spenden gesammelt, damit das „Kleinod“ für Subkultur überlebt. Nun gibt es eine T-Shirt-Kollektion für Fans, die helfen soll, über die Runden zu kommen. 1800 Euro verschlingt der Kellerclub. Betreiber Özkan Ulucan, der das „Djäzz“ seit 17 Jahren mit seiner Familie führt, hat bereits Hartz IV beantragt.

„Ich rechne nicht damit, dass wir vor nächstem Jahr öffnen dürfen“, sagt Ulucan. Er freut sich über die große Unterstützung und Solidarität der Szene in Duisburg.

Es ist nicht das erste Mal, dass das Djäzz in Duisburg auf der Kippe steht

Es ist nicht das erste Mal, dass das Djäzz auf der Kippe steht. Allerdings war es noch nie so schlimm. Als sich immer mal wieder Nachbarn beschwerten und die Öffnungszeiten eingeschränkt werden mussten, kam immerhin ein bisschen Geld in die Kasse. Nun seit Corona: nichts.

Fünf der 20 Euro kommen dem „Djäzz“ zugute. Zu kaufen gibt es die Shirts mit den drei verschiedenen Motiven am Wochenende beim Platzhirsch-Festival und später bei „Onkel Stereo.“

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