Job-Abbau

Siemens Energy baut weniger Jobs ab – auch im Ruhrgebiet

Siemens Energy streicht weniger Stellen – auch in Duisburg und Mülheim.

Siemens Energy streicht weniger Stellen – auch in Duisburg und Mülheim.

Foto: Martin Möller / FUNKE Foto Services

Duisburg/Mülheim.  Siemens Energy baut im Ruhrgebiet etwas weniger Jobs ab als geplant. Die Verhandlungen seien ungewöhnlich hart gewesen, sagt die IG Metall.

Siemens Energy wird in Deutschland weniger Jobs abbauen als zunächst angekündigt. Wie am Mittwoch aus Verhandlungskreisen bekannt wurde, sollen nun weniger als 2600 Arbeitsplätze wegfallen. Ursprünglich waren für den Jobabbau in Deutschland Zahlen zwischen 2900 und 3000 genannt worden. Siemens Energy bestätigte, dass es eine Einigung mit der Arbeitnehmerseite gebe, nannte aber keine Details.

Aus Verhandlungskreisen verlautete zudem, dass vor allem diejenigen Standorte, an denen der größte Teil des Jobabbaus erfolgen sollte, nun am stärksten von der Reduzierung profitierten. Im Einzelnen geht es dabei um Mülheim an der Ruhr, Duisburg, Berlin, Erlangen und Görlitz.

Maßnahme soll „Wettbewerbsfähigkeit des Standorts Deutschland absichern“

Die Einigung sei im Sinne von Firma und Beschäftigten, hieß es von Siemens Energy. Die Maßnahmen seien geeignet, „die Wettbewerbsfähigkeit des Standortes Deutschland abzusichern“. Siemens Energy hat zuletzt deutliche Verluste geschrieben.

Hagen Reimer, der Unternehmensbeauftragte der IG Metall für Siemens Energy, sagte, dieVerhandlungen seien „außergewöhnlich hart“ gewesen. „Nach unserer Einschätzung lag das unter anderem daran, dass die Firmenseite wenig kompromissbereit war.“ Die jetzt erreichte Einigung sehe er mit gemischten Gefühlen, man habe aber „einiges abgebogen und eine zeitliche Staffelung in der Umsetzung bis 2025 erreicht“. (dpa)

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