Stadtentwicklung

Richtfest bei Krankikom am Duisburger Innenhafen

Mit Netzwerkkabeln geschmückt war der Richtkranz. Polier Carsten Gonska sprach den Richtspruch, neben ihm Bauherr Alexander Kranki.

Mit Netzwerkkabeln geschmückt war der Richtkranz. Polier Carsten Gonska sprach den Richtspruch, neben ihm Bauherr Alexander Kranki.

Foto: Lars Fröhlich

Duisburg.  Krankikom feierte Richtfest für die neue Firmenzentrale am Duisburger Innenhafen. Und direkt nebenan haben weitere Bauarbeiten begonnen.

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Mitte März Grundsteinlegung, Mitte Oktober Richtfest: Krankikom macht mit seinem Neubau am Calaisplatz in der Altstadt Tempo. 2019 soll der siebengeschossige Neubau bezogen werden und Arbeitsplätze für zunächst 100 Mitarbeiter bieten. Weiteres Wachstum ist schon eingeplant.

Knapp zehn Millionen Euro investiert das Kommunikationsunternehmen in den neuen Firmensitz direkt am Ufer des Innenhafens. Dass modernste Technologie das Metier des Unternehmens ist, demonstrierte man nicht nur durch einen mit vielen bunten Netzwerkkabeln dekorierten Richtkranz, sondern auch durch die Ausstattung des Gebäudes.

Mit flexiblen Bürokonzepten, Ladestationen für Elektroautos, modernster Netzwerktechnik, energieeffizienter Heizung und Kühlung im Niedrigenergiestandard, selbstentwickelter digitaler Haustechnik, die unter anderem Licht- und Temperaturverhältnisse am Arbeitsplatz via App steuerbar bereithält, wurde das Bürogebäude auf heutige und voraussichtlich künftige Bedürfnisse von Krankikom und auch zukünftiger Mieter zugeschnitten.

Abgedimmtes Lichtkonzept

Nur die anfangs geplante einzugartige in wechselnden Farben leuchtende Fassade wird auf Wunsch des Denkmalschutzes wegen der Nähe zu historischen Bauwerken wie der Stadtmauer samt Turm und der Hubbrücke am Schwanentor zurückhaltender ausfallen. Beleuchtete Teile werde es aber dennoch geben, hofft Bauherr Alexander Kranki. Im Erdgeschoss des künftigen „Digitalkontors“ ist Gastronomie vorgesehen, die öffentlich sein soll.

Oberbürgermeister Sören Link hatte beim Richtfest am Donnerstag nicht nur Lob für das Bautempo, sondern auch eine frohe Botschaft für das Krankikom-Team: Im kommenden Jahr soll der Calais-Platz runderneuert und deutlich attraktiver werden. Die Fördermittel seien bereits beantragt. Derzeit sieht das Bindeglied zwischen Altstadt und Innenhafen etwas in die Jahre gekommen aus. Neubau und erneuerter Platz, so der Oberbürgermeister, seien künftig ein „gutes Entree“ sowohl für die Altstadt als auch für den Innenhafen.

Architektin liefert Zahlen

Beeindruckende Zahlen hatte Architektin Ulrike Wallbott vom Essener Architekturbüro Koschany und Zimmer für die Richtfest-Gäste parat. 2100 Kubikmeter Beton und 360 Tonnen Stahl wurden bisher verbaut. Für die Fassade sind 1000 Quadratmeter Glas eingeplant und für die künftigen Arbeitsbereiche 2500 Quadratmeter Teppichboden.

In direkter Nachbarschaft des Krankikom-Gebäudes haben die Arbeiten für den nächsten Neubau bereits sichtbar begonnen. Eine tiefe Baugrube ist ausgehoben, Betonarbeiten wurden auch schon durchgeführt für das künftige „7 Days Premium Hotel“, das die Schwanentor-Projektentwicklung der Immobilienexperten Stüdemann dort errichtet. Das Hotel in bester Innenhafenlage soll 169 Zimmer haben und gehört zur chinesischen Plateno-Gruppe. Auch auf dieser Baustelle soll’s schnell gehen. Die Eröffnung ist schon für 2019 geplant.

>> FIRMA MIT 120 MITARBEITERN

Die Krankikom GmbH hat ihren Sitz seit 1995 am Duisburger Innenhafen und beschäftigt hier und am Standort Darmstadt insgesamt 120 Mitarbeiter in den Bereichen Innovationsberatung, Design und Software-Entwicklung zur digitalen Transformation von Geschäftsprozessen. Rund 100 Mitarbeiter von Krankikom werden in den Neubau ziehen, der im kommenden Jahr fertig sein soll.

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