Kaisermünzenpreis

Pro Duisburg ehrt Krankikom als digitales Vorzeigebeispiel

Hermann Kewitz (li.) von Pro Duisburg überreichte Alexander Kranki (Mitte) den Kaisermünzenpreis im Ratsaal des Rathauses. Lob für den Unternehmen und sein Unternehmen Krankikom kam auch von OB Sören Link (re.). 

Hermann Kewitz (li.) von Pro Duisburg überreichte Alexander Kranki (Mitte) den Kaisermünzenpreis im Ratsaal des Rathauses. Lob für den Unternehmen und sein Unternehmen Krankikom kam auch von OB Sören Link (re.). 

Foto: Fabian Strauch

Duisburg.   Die bürgerschaftliche Vereinigung hat den Unternehmer Alexander Kranki mit dem Kaisermünzenpreis ausgezeichnet. Der ermuntert zu neuem Denken.

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Eine mittelalterliche Kaisermünze für einen Mann der digitalen Zukunft: Die bürgerschaftliche Vereinigung Pro Duisburg hat Alexander Kranki und sein Duisburger IT-Unternehmen Krankikom mit der Kaisermünze 2018 ausgezeichnet. „Lassen Sie uns Duisburg zu einer Stadt der Möglichkeiten machen“, sagte Kranki nach der feierlichen Preisverleihung am Sonntag im Ratssaal.

Pro Duisburg würdigt mit der Auszeichnung die Verdienste des Unternehmens, das sich 1995 in Duisburg ansiedelte, um eine positive Wahrnehmung der Stadt innerhalb und außerhalb ihrer Mauern. Alexander Kranki selbst ist überdies unter anderem Gründungsmitglied und Vorsitzender des Vereins „Wirtschaft für Duisburg“.

Innenhafen war „die Garage“

„Wir wollen mit unserem Preis ein Unternehmen und die Menschen, die für dieses Unternehmen tätig sind, würdigen, weil sie sich mit Herz und Verstand für Duisburg einsetzen“, erklärte der Vorsitzende von Pro Duisburg Hermann Kewitz in seiner Laudatio und erinnerte daran, wie sich Kranki vor über 20 Jahren im Innenhafen niederließ. „Die Gründer haben damals bereits gesehen, was gehen könnte und der Innenhafen war in gewisser Weise, was für Steve Jobs die Garage war“, so Kewitz.

Und heute: Krankikom baut seine neue Unternehmenszentrale, sein „Digitalkontor“, am Schwanentorufer“ und entscheide sich damit bewusst und offensiv für den Standort Duisburg, und dies mit bemerkenswerter Unternehmenskultur. Sie sehen und leben, dass eine digitale Welt keine seelenlose Welt sein muss“, so Kewitz.

Lob für das neue Digital-Kontor

Als „Hightech-Haus mit Strahlkraft“ und zugleich eine „Liebeserklärung an Duisburg“, lobte Oberbürgermeister Sören Link in seiner Begrüßung die neue Krankikom-Zentrale, die technologisch, städtebaulich und architektonisch Akzente setzt. Das ist eine Werbung für den Wirtschaftsstandort Duisburg“, erklärte der OB. „Ich bin froh, dass sich dort etwas bewegt.“

„Die Digitalisierung ist eine Chance für Duisburg, die Karten werden neu gemischt“, erklärte Kranki. Duisburg müsse dabei „vorweggehen und nicht hinterherlaufen“, zeigte sich Kranki zuversichtlich, „dass man in der Stadt etwas bewegen kann“. Duisburgs Weg zur Smart City sei der richtige Weg. Wie auch beim Ausbau des Breitbandnetzes genüge es aber nicht, nur digitale Infrastruktur zu schaffen, um den Umbruch und die Transformation zu schaffen. „Wir brauchen digitales Denken, wir brauchen eine digitale Kultur“, sagte Kranki. Und dazu zählt für den IT-Unternehmer auch anderes als Bits, Glasfaser, Einsen und Nullen: „Dinge infrage stellen, experimentieren, Wagnisse ermöglichen und Fehler machen dürfen.“

Kaisermünzenpreis wird seit 1981 vergeben

Pro Duisburg ehrt seit 1981 Menschen, Unternehmen oder Institutionen, die sich in besonderer Weise Verdienste um die Stadt Duisburg erworben haben, mit dem Kaisermünzenpreis.

Preisträger in den vergangenen Jahren waren u.a. Schauinsland-Reisen, der Stadtsportbund , die Universität Duisburg-Essen, das Filmforum Duisburg sowie die Krohne Messtechnik.

Der Name der Auszeichnung erinnert an das Münzrecht, das die Stadt Duisburg im Mittelalter hatte. Der Preis selbst zeigt drei in Silber geschlagene Faksimiles dieser Münzen. Er wird vom Duisburger Goldschmied Claus Pohl eigens gefertigt.

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