Friedensbewegung

Ostermarsch Rhein-Ruhr: Auftakt am Karsamstag in Duisburg

Friedensbewegte treffen sich wieder am Karsamstag in der Duisburger Innenstadt zum Ostermarsch – wie hier im Jahr 2018.

Friedensbewegte treffen sich wieder am Karsamstag in der Duisburger Innenstadt zum Ostermarsch – wie hier im Jahr 2018.

Foto: Dana Schmies / FUNKE Foto Services

Duisburg.  Der Ostermarsch Rhein-Ruhr beginnt in Duisburg mit einer Auftaktveranstaltung am Kuhtor in der Innenstadt: „Nur abrüsten schafft Sicherheit!“

Der Ostermarsch Rhein-Ruhr startet in diesem Jahr am Samstag, 3. April, um 11 Uhr am Kuhtor in der Duisburger Innenstadt. Bei der Auftaktveranstaltung gibt es Beiträge zur Rüstungs- und Klimapolitik, Informationsstände und ein musikalisches Rahmenprogramm. Die Demonstration durch die Innenstadt führt zur Abschlusskundgebung um 13 Uhr vor dem Hauptbahnhof, anschließend geht es per Bahn zur Friedensveranstaltung an der Reuterkaserne in Düsseldorf.

Unter dem Motto „Nur abrüsten schafft Sicherheit!“ ist die Friedensbewegung trotz Corona auf der Straße, aber auch online unterwegs für Frieden, Entspannung und Abrüstung. Sie will im Wahljahr an den Auftrag der Politik erinnern, „gemeinsam gegen Aufrüstung und Kriegspolitik, für Abrüstung, Entspannung, eine europäische Friedensordnung und zivile Konfliktlösungen“ einzutreten.

Rüstung und Krieg als Klimakiller

Obwohl die Corona-Pandemie deutlich gemacht habe, dass Mittel für Gesundheit und Bildung fehlten, forderten Militär und Politik eine Steigerung der Militärausgaben auf zwei Prozent der Wirtschaftsleistung, das seien 70 bis 80 Mrd. Euro, so das Friedensforum Duisburg. Rüstung und Krieg seien zudem „einer der größten Klimakiller“.

Die Friedensbewegung an Rhein und Ruhr fordert vor den Bundestagswahlen von den Parteien unter anderem, in NRW die Urananreicherungsanlage in Gronau stillzulegenden, Nukleartransporte durch Deutschland zu stoppen sowie die Bundeswehr nicht mehr in Schulen und Jobcentern zuzulassen.

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