Seniorenzentrum

Neues Neumühler Seniorenzentrum am Donnerstag eingeweiht

Die Eröffnungsfeier des neuen DRK Seniorenzentrum in Neumühl ist am Donnerstag, 28. Juni 2018, über die Bühne gegangen.

Die Eröffnungsfeier des neuen DRK Seniorenzentrum in Neumühl ist am Donnerstag, 28. Juni 2018, über die Bühne gegangen.

Foto: Lars Fröhlich

Duisburg-Neumühl.   Das Deutsche Rote Kreuz hat exakt ein Jahr nach der Grundsteinlegung das neue Seniorenzentrum eingeweiht. OB Sören Link lobt die Anlage.

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In der glühenden Mittagssonne hat Oberbürgermeister Sören Link am Donnerstag offiziell das neue Senioren-Zentrum Neumühl eröffnet. Auf den Tag genau ein Jahr zuvor stand er an derselben Stelle. Damals hatte er den Grundstein für die Wohnanlage gelegt. Sören Link, der am Donnerstag übrigens seinen 42. Geburtstag feierte, erinnert sich genau: „Damals war das Wetter nicht so schön.“ In der Tat: Es regnete.

Sören Link lobte den Investor Michael Brandstetter. Mit seinem Unternehmen Conesta hat der Kölner die vier Wohngebäude wie versprochen in nur zehn Monaten hochgezogen. Diese vom Deutschen Roten Kreuz betriebene Senioreneinrichtung trage dazu bei, dass Duisburg insbesondere älteren Menschen Lebensqualität bieten könne – zusammen mit zahlreichen anderen Wohnanbietern, aber auch Einrichtungen, die auf Seniorenbetreuung spezialisiert sind: „Duisburg ist gut fürs Alter aufgestellt.“

Erfrischende Getränke für die Partygäste

Zahlreiche Gäste aus Politik, Verwaltung und Kirche sowie etliche der Bewohner der Anlage waren gekommen, um die Eröffnungsparty mitzufeiern. Es gab erfrischende Getränke und Snacks, dazu Musik.

Michael Brandstetter ist mit seinem Werk zufrieden. Alles habe geklappt. Was für ihn allerdings kein Wunder ist: „Wir arbeiten immer mit denselben Firmen zusammen.“ Sprich: Alle, die am Bau beteiligt sind, wissen, wie der Hase läuft. Conesta ist auf die Errichtung solcher Wohnanlagen spezialisiert. In Neumühl sind 20 Millionen Euro investiert worden, die hiesige Sparkasse ist als Kreditgeberin im Boot.

Hälfte der altengerechten Wohnungen vermietet

Etwas unglücklich ist Michael Brandstetter, dass er nicht mehr Grün in die Anlage bringen konnte. Das war sein Konzept. Aber die Behörden hätten viele Parkplätze für Autos (76) gefordert. „Obwohl die eigentlich gar nicht benötigt werden“, wie der Kölner sagt. Neben den Heimplätzen (84) gibt es 50 Seniorenwohnungen. Für letztere müssten entsprechend viele Stellplätze zur Verfügung gestellt werden. „Dabei haben der Erfahrung nach viele Senioren gar kein Auto mehr.“

Alle Häuser zusammengenommen sind rund 10 500 Quadratmeter Wohn- und Nutzfläche entstanden. Für 80 Prozent der Bewohner werden – wie es der Gesetzgeber vorschreibt – Einzelzimmer angeboten. 24 Bewohner sind Mitglieder sogenannter Seniorenwohngemeinschaften. Sprich: Sie leben in Gruppen, die wie eine große Familie sind.

Von den 50 Seniorenwohnungen (40 bis 70 Quadratmeter groß) ist rund die Hälfte vermietet.

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