Tierpark

Neue Chefin im Duisburger Zoo will Delfinhaltung fortsetzen

Die Delfine sind eine große Attraktion im Duisburger Zoo. Seit Jahren kämpft die Tierschutzorganisation Peta unerbittlich gegen ihre Haltung in Duisburg.

Die Delfine sind eine große Attraktion im Duisburger Zoo. Seit Jahren kämpft die Tierschutzorganisation Peta unerbittlich gegen ihre Haltung in Duisburg.

Foto: Stephan Eickershoff

Duisburg.   Auch unter neuer Zooleitung wird es weiter die Attraktion des Delfinariums geben. Die Tierschutzorganisation Peta hatte die Schließung gefordert.

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Seit Jahren kämpft die Tierschutzorganisation Peta unerbittlich gegen die Delfinhaltung im Duisburger Zoo – ebenso unmissverständlich die Antwort aus dem Tierpark, dass an der Attraktion nicht gerüttelt wird und die Tiere bestens im Delfinarium versorgt sind. Daran ändert sich auch nichts unter der neuen Zoo-Chefin Astrid Stewin nach dem Weggang das langjährigen zoologischen Direktors Achim Winkler. Mögliche Erwartungen von Peta haben sich damit erledigt.

„Jetzt ist ein guter Zeitpunkt, um neue Zoogeschichte zu schreiben. Wir hoffen, dass Astrid Stewin Herz zeigt und einen großen Schritt in eine neue Ära macht, in der der Duisburger Zoo kein Gefängnis für Delfine mehr ist“, hatte Meeresbiologin und Peta-Fachreferentin Tanja Breining kürzlich verlautbart. Für Peta ist die Haltung nicht artgerecht, das Becken zu klein, die Todesrate bei Geburten zu hoch.

Zoo: Tiere werden artgerecht gehalten

Im Zoo hat sich an der Haltung zur Delfinhaltung nichts geändert. Sie ist eine, wenn nicht die größte, Attraktion im Tierpark am Kaiserberg. Aber auch zoologisch und beim Tierschutz sieht sich Astrid Stewin auf der sicheren Seite. „Es gibt keinerlei wissenschaftlich belegbare Grundlage, auf der sich belegen ließe, dass die Haltung unserer Delfine nicht tiergerecht ist. Das Gegenteil ist sogar der Fall. Weltweit anerkannte Fachleute auf dem Gebiet haben unsere Tiere ausführlich beobachtet und konnten keinerlei Verhaltensunterschiede zu Delfinen feststellen, die in freier Wildbahn leben.“ Die Tümmler hätten einen hervorragenden Gesundheitszustand und lebten „in einem harmonischen Sozial- und Familienverbund“. Sie würden ihren Bedürfnissen entsprechend betreut und von den Tierpflegern „liebevoll umsorgt“, so Stewin.

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