Fußball-Randale

Krawalle nach Hansa-Spiel - Verfahren gegen drei Polizisten

Nach dem Spiel gab es rund um den Hauptbahnhof Schlägereien, fünf Polizisten wurden verletzt. Gegen drei Beamte der Bundespolizei (auf dem Bild aus dem Bahnhof sind jedoch Einheiten der NRW-Polizei zu sehen) ermittelt nun die Staatsanwaltschaft.

Foto: Stephan Eickershoff / FUNKE Foto Services

Nach dem Spiel gab es rund um den Hauptbahnhof Schlägereien, fünf Polizisten wurden verletzt. Gegen drei Beamte der Bundespolizei (auf dem Bild aus dem Bahnhof sind jedoch Einheiten der NRW-Polizei zu sehen) ermittelt nun die Staatsanwaltschaft. Foto: Stephan Eickershoff / FUNKE Foto Services

Duisburg.  Nach der Drittliga-Partie MSV-Hansa Rostock kam es zu Ausschreitungen. Drei Bundespolizisten sollen unverhältnismäßige Gewalt angewendet haben.

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Die Staatsanwaltschaft Duisburg hat ein Ermittlungsverfahren gegen drei Bundespolizisten eingeleitet, die an dem Einsatz nach dem Drittliga-Heimspiel des MSV gegen Hansa Rostock Ende Oktober im Duisburger Hauptbahnhof beteiligt waren. Der Tatvorwurf lautet: Körperverletzung im Amt. Das bestätigte Detlef Nowotsch, der Sprecher der Staatsanwaltschaft, am Dienstag auf Nachfrage.

Damals war es zu schweren Ausschreitungen gekommen. Rostocker Fans hätten, so schilderte es die Bundespolizei, die Notbremse eines Zuges gezogen, Sperren durchbrochen, wären ins Gleisbett gelaufen und hätten Beamte mit Steinen beworfen. Es gab fünf verletzte Polizisten und 22 Anzeigen gegen Fans.

Duisburger Polizei leitet Ermittlungen gegen Bundepolizisten

Diese hatten ihrerseits über „die unverhältnismäßige Gewalt“ der Polizei geklagt und entsprechend auch Anzeigen erstattet. Nach der ersten Sichtung von rund 60 Stunden Videomaterial räumte die Bundespolizei nun ein, dass drei Beamte „gegebenenfalls unverhältnismäßig gehandelt“ haben könnten.

Die Ermittlungen in dem Verfahren haben nun die Polizei Duisburg und die Staatsanwaltschaft übernommen.

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