Bei der 3. Auflage des Triathlons Ironman 70.3 Duisburg werden am Sonntag, 6. August, etwa 2500 Athletinnen und Athleten aus 42 Ländern und fast 1000 Städten auf die Strecke gehen. Sie werden bei dem Rennen zuerst 1,9 Kilometer auf der Regattabahn schwimmen, dann 90 Kilometer Rad fahren und zuletzt einen Halbmarathon (21,1 Kilometer) im Sportpark Duisburg absolvieren. Das Radrennen führt quer durch die Stadt und über den Rhein. Darum werden zahlreiche Straßen ab dem frühen Sonntagmorgen gesperrt. Duisburger Verkehrsgesellschaft AG (DVG) und die Niederrheinischen Verkehrsbetriebe (NIAG) müssen zahlreiche Linien umleiten, um Querungen der Radstrecke zu vermeiden.
Die Straßensperrungen für die gesamte Radstrecke werden nach Angaben der Stadt am Sonntag bereits um 6.30 Uhr aktiviert. Die letzten Sperrungen werden, so der Zeitplan des Veranstalters Ironman Germany GmbH, gegen 15 Uhr am Sportpark (Start und Ziel) aufgehoben.
Triathlon Ironman 70.3 Duisburg: Ab Sonntagnacht wird notfalls abgeschleppt
Und Matthias Cloppenburg vom Organisationsteam kündigt an, dass wie im Vorjahr alle Haltverbote entlang der Strecke bereits in der Nacht zu Sonntag ab 0 Uhr gültig sein sollen.
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Wichtig für Autofahrer: Aus organisatorischen Gründen und um die Sicherheit der Teilnehmer zu gewährleisten, können falsch abgestellte Fahrzeuge bereits ab Mitternacht abgeschleppt werden. Die Veranstalter bitten darum, die aufgestellten Halteverbotsschilder zu beachten. Die Stadt appelliert: Autofahrer, die ihre Wagen am Sonntag „nutzen möchten, werden gebeten, vorab ihren Parkplatz so zu wählen, dass eine Querung der Sportstrecke nicht nötig wird“.
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Denn Fußgänger und Fahrzeuge können die Radstrecke nur an wenigen Punkten queren. An den im Vorfeld eingerichteten Querungsstellen soll ein sicheres Kreuzen der Radstrecke Sicherheitspersonal des Veranstalters gewährleisten.
Das ist die Radstrecke des Ironman 70.3:
Der Schwimmwettkampf zum Auftakt beginnt mit rollenden Starts ab 8 Uhr auf der Regattabahn: Im Sechs-Sekunden-Takt gehen jeweils drei Athleten ins Wasser, damit die vorgeschriebenen Abstände eingehalten werden können. Direkt im Anschluss geht’s auf der Regattabahn aufs Rad und über die Kruppstraße über die Koloniestraße Richtung Innenstadt.
Über die Plessingstraße (Dellviertel) und das Marientor (Altstadt) führt die Strecke durch Hochfeld und über die Brücke der Solidarität auf die andere Rheinseite.
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Dort geht’s über die Moerser Straße (L237) unter der A40 hindurch durch Hochemmerich bis nach Homberg und dort über die Rheinpreußenstraße und Lauerstraße an den Rhein.
Nach einem Richtungswechsel kurz vor der Moerser Stadtgrenze auf Höhe des Baerler Busches führt der Streckenverlauf die Radfahrer zurück zum Sportpark Duisburg.
Wie bei der Premiere 2021 und im Vorjahr absolvieren die Wettkämpferinnen und Wettkämpfer zwei dieser Runden á 45 Kilometer.
Wenn der Start pünktlich erfolgt, werden die ersten Teilnehmer laut Veranstalter um etwa 8.25 Uhr losradeln und um kurz vor 9 Uhr den Wendepunkt in der Nähe der A42 erreichen. Den Halbmarathon (drei Runden um die Regattabahn und durchs Stadion) werden die ersten Sportler gegen 10.30 Uhr im Sportpark antreten, die letzten voraussichtlicht um 14.45 Uhr.
Wer es ganz genau wissen möchte: Ausführliche Informationen und eine interaktive Streckenkarte gibt es im Internet unter www.ironman.com/im703-duisburg-course
Diese Buslinien von DVG und NIAG sind betroffen
Für DVG, NIAG und deren Fahrgäste bedeuten die Straßensperrungen Umleitungen und vorzeitige Stopps, etliche Haltestellen können nicht angefahren werden. Betroffen sind Busverbindungen in den Stadtteilen Neudorf, Stadtmitte, Hochfeld, Rheinhausen, Winkelhausen, Homberg, Hochheide und Baerl.

Auf den folgenden Buslinien können am Sonntag Haltestellen nicht angefahren und/oder Streckenabschnitte nicht bedient werden: 911, 912, 913, 914 (alle NIAG), 916, 917, 920, 921, 922, 923, 924, 926, 928, 929, 930931, 934, NE2, NE4, NE5 und NE6.
Alle Informationen rund um den Ironman mit digitalen interaktiven Karten zu den Buslinien hat die DVG im Internet unter dvg-duisburg.de/ironman zusammengefasst. Zudem soll es an den betroffenen Haltestellen laut DVG QR-Codes geben, die die Fahrgäste auf diese Webseite weiterleiten.
>> Ironman 70.3 Duisburg: Todesfälle 2021 und 2022 / internationales Starterfeld / gute Sicht für Zuschauer
- Die ersten beiden Ausgaben des Wettbewerbs waren von Todesfällen überschattet: 2021 konnten Ärzte das Leben einer 57-Jährigen nicht mehr retten. 2022 verstarb der bekannte Gevelsberger Triathlet Rolf Felber im Alter von 67 Jahren.
- Zum 3. Ironman 70.3 Duisburg reisen Sportler aus der ganzen Welt an: 40 Prozent von ihnen kommen nach Angaben des Veranstalters aus dem Ausland – die meisten aus den Niederlanden (14,5 Prozent), Belgien (7,6 %), Großbritannien ( 3,2 %), Frankreich (2,5 %) und der Schweiz (2,4 %).
- Was den Duisburger Triathlon auch für Zuschauer interessant macht: Sie haben gute Sicht auf den Schwimmwettkampf auf der Regattabahn und den Halbmarathon im Sportpark.
- Die schnellsten Athletinnen und Athleten werden voraussichtlich gegen 11.30 Uhr die Ziellinie erreichen, die schnellsten Frauen etwa 20 Minuten später.
- Das Programm im Sportpark beginnt bereits am Freitag, 4. August, mit einer kleinen Verkaufsmesse („Ironman SportExpo“). Am Samstag, erläutern die Veranstalter den Sportlern bei „Race Briefings“ auf den Tribünen der Regattabahn alles, was sie wissen müssen. Ab 14 Uhr können die Triathletinnen und Triathleten ihre Räder abgeben.
- Ironman ist der wohl bekannteste Veranstalter von Triathlon-Wettkämpfen weltweit. Seine Halbdistanzrennen nennt dieser „70.3“. Ein „kompletter“ Ironman über die Langdistanz hat 140,6 Meilen (226 Kilometer), ein halber also 70,3 Meilen.





