Neubau

Grundstein für das „Digitalkontor“ am Innenhafen ist gelegt

„Digitalkontor am Schwanentorufer“ – so der Name des neuen Firmengebäudes von Krankikom (Mitte), direkt am Steiger Schwanentor.

„Digitalkontor am Schwanentorufer“ – so der Name des neuen Firmengebäudes von Krankikom (Mitte), direkt am Steiger Schwanentor.

Foto: Krankikom

Duisburg.  Im Mai des kommenden Jahres 2019 will Bauherr Alexander Kranki mit seiner Kommunikations-Agentur den High-Tech-Neubau am Innenhafen beziehen.

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Digitalkontor, so lautet vieldeutig wie zukunftsträchtig der Name des neuen Firmengebäudes der Duisburger Krankikom, dessen Bauarbeiten gestern Mittag am Innenhafen, neben dem Steiger Schwanentor mit der feierlichen Grundsteinlegung begonnen haben.

Schon im Mai des kommenden Jahres 2019 will Bauherr Alexander Kranki mit den 120 Mitarbeitern seiner Kommunikations-Agentur vom einen Ende des Innenhafens zum anderen umgezogen sein.

Dort, am Schnittpunkt von Innenstadt und Innenhafen, wird nach einem Entwurf der Essener Architekten Koschany + Zimmer ein siebengeschossiges so genanntes „intelligentes Bürohaus“ entstehen: Drinnen, gefüllt mit neuester IT- und Kommunikationstechnologie; draußen, die anspruchsvolle Architektur eines modernen Kranhauses, dessen Fassade nachts strahlt und leuchtet.

10 Millionen Euro für das intelligente Bürohaus

Bauherr Kranki zeigte sich gestern auf dem Bauplatz vor prominenten Gästen und seinen Mitarbeitern froh und erleichtert, dass es jetzt nach vielen Jahren der Planung mit dem 10-Millionen-Invest losgeht. Das zu errichtende Hightech-Haus werde auf die heutigen und künftigen Bedürfnisse von Krankikom und weiterer Mieter zugeschnitten.

Dazu gehören eine Solaranlage auf dem Dach ebenso wie Ladestationen für Elektroautos, moderne Netzwerktechnik sowie eine energieeffiziente Heizung und Kühlung. Die von Krankikom selber entwickelte Haustechnik werde es ermöglichen, die Temperatur, den Stand der Jalousien wie auch die Farbe des Lichts am Arbeitsplatz zu steuern, per App auf dem Smartphone. „Digitalkontor“ eben.

Digital und intelligent auch die Mittags-Gastronomie

Digital und intelligent soll auch die Mittags-Gastronomie im Hause Krankikom für Mitarbeiter wie für die hungrige Nachbarschaft werden: Über eine App kann der Kunde seinen Mittags-Imbiss ordern und bezahlen, die App zeigt ihm dann an, wann, wo und wie das Essen fertig und abholbereit ist.

Oberbürgermeister Sören Link gratulierte und dankte Krankikom für dieses Projekt: „Sie bauen mit an Duisburgs Zukunft, der ,Smart-City’. Sie setzen dem Innenhafen die Krone auf.“

Die Krankikom GmbH zählt zu den großen Internet-Dienstleistern in Deutschland. Das Unternehmen hat sich auf komplexe Entwicklungs- und Beratungsprojekte für digitale Transformation spezialisiert. Seit 1995 ist es in Duisburg am Innenhafen ansässig.

In fünf Monaten soll es dann auf dem Baugrund nebenan mit dem Bau für die chinesische Hotelgruppe Plateno losgehen, wie Jens-Martin Stüdemann vom Projektsteurer SGE berichtet. Hier soll bis Ende 2019 für neun Millionen Euro mit ähnlicher Kranhaus-Architektur ein Drei-Sterne-Hotel mit 169 Betten an Duisburgs Waterkant entstehen.

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