Feuer

Brand über Kultkneipe in Duisburg – mehrere Verletzte

Foto: ANC News

Duisburg/Oberhausen.  An der Stadtgrenze Duisburg/Oberhausen ist das Haus ausgebrannt, in dem sich die Kneipe "Bolleke" befindet. Mehrere Menschen wurden verletzt.

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Nach dem Brand in einem Wohnhaus in Duisburg mit mehreren Verletzten hat die Polizei mit den Ermittlungen zur Brandursache begonnen. Da Teile des Daches bereits am Vortag eingestürzt waren, seien die Ermittlungen schwerer geworden, teilte die Polizei am Freitag mit.

Die Feuerwehren Duisburg und Oberhausen waren am frühen Donnerstagmorgen gemeinsam zu einem Hausbrand an der Stadtgrenze im Duisburger Stadtteil Obermeiderich ausgerückt. Erste Bilder vom Einsatzort an der Obermeidericher Straße zeigten ein ausgedehntes Feuer in den oberen Stockwerken eines Mehrfamilienhauses; dichter Rauch steigt aus mehreren Fenstern in den Morgenhimmel.

Mit mehreren Drehleitern bekämpften die Einsatzkräfte das Feuer – und retteten mehrere Menschen. Eine Frau hatte sich vor dem Feuer aufs Hausdach geflüchtet. Fünf Personen seien durch den Rettungsdienst versorgt und in örtliche Krankenhäuser gebracht worden, teilte die Feuerwehr Duisburg mit.

Haus nach Brand unbewohnbar

"Große Teile des Gebäudes sind durch den Brand zerstört, das Gebäude ist aktuell nicht bewohnbar", hieß es weiter. Da das Treppenhaus und Teile des Dachgeschosses bereits eingestürzt waren, konnte die Feuerwehr den Brand zunächst nur über Drehleitern im Außenangriff bekämpfen.

In dem Haus befindet sich die Kultkneipe "Bolleke", deren Zukunft angesichts des Schadens am Haus ungewiss sein dürfte. "So haben wir uns Halloween nicht vorgestellt", schrieben die Betreiber am Vormittag auf ihrer Facebookseite und stellten ein Bild des Brandhauses dazu. Erst am vergangenen Freitag hatten Gastronomen neue Technik und Außenwerbung eingeweiht, sich da noch gefreut: "Halloween kann kommen".

"Bolleke"-Gäste reagieren schockiert - und bieten Hilfe an

Das Unglück in der Halloween-Nacht sorgte bei Kneipengästen für Bestürzung. Viele drückten auf Facebook ihr Mitgefühl aus, boten spontan Hilfe an.

(shu/dpa)

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