Statistik

Duisburger pendeln oft nach Düsseldorf

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Duisburg. Duisburg hat einen Überschuss an Einpendlern. Das geht aus der Auswertung einer Statistik der Metropole Ruhr hervor, die jetzt veröffentlicht wurde. Sie bezieht sich allerdings auf Zahlen aus dem Jahr 2011.

Danach fuhren 95.178 aus anderen Städten und Gemeinden zu ihrem Arbeitsplatz nach Duisburg. Gleichzeitig fuhren 87.631 Duisburger zu ihrem Arbeitsplatz außerhalb der Stadtgrenzen.

Einpendler

Die meisten Einpendler kamen demnach aus Oberhausen mit insgesamt 9736 Erwerbstätigen (Anteil: 10,2 %, Entfernung: 11,3 km) gefolgt von Moers mit 9120 Personen (9,6 %, 8,1 km). Es folgen Essen mit 6866 Einpendlern (7,2%, 19,6 km), Dinslaken mit 6692 (7 %, 15 km), Mülheim 6028 (6,3 %, 10,4 km), Düsseldorf 4067 ( 4,3 %, 23,3 km), Krefeld mit 3120 (3,3 %, 15,1 km), Voerde 2683 (2,8 %, 18,9 km), Rheinberg 2548 (2,7 %, 15,6 km). Selbst aus Dortmund kommen noch 2170 (2,3 % bei einer Strecke von 52,1 km), danach folgen Bochum mit 1828 (1,9 %, 34,2 km), Bottrop 1820 (1,9 %, 19,5 km), Gelsenkirchen 1779 (1,9 %, 26,6 km), Kamp-Lintfort 1726 (1,8 %, 17,1 km) und Neukirchen-Vluyn 1687 (1,8 %, 12,8 km). Weitere 7875 Einpendler kommen aus Gemeinden, die nicht gesondert aufgelistet sind.

Auspendler

Die Zahl der Berufsauspendler, also Duisburger, die außerhalb der Stadtgrenzen arbeiten, betrug insgesamt 87 631 Personen. Der größte Teil mit 17 654 Personen und einem Anteil von 20,1 % arbeitet in Düsseldorf (23,3 %). Danach folgen Essen mit 8498 (9,7 %, 19,6 km), Oberhausen 7611 (8,7 %, 11,3 km), Moers 6057 (6,9 %, 8,1 km), Krefeld 5971 (6,8 %, 15,1 km), Mülheim 5395 (6,2 % 10,4 km), Dinslaken 3170 (3,6 %, 15 km),Ratingen 2302 (2,6 %, 17 km). Nach Dortmund fahren täglich 2050 Duisburger (2,3 %, 52,1 km), die weiteste Strecke fahren 1779 (2 %) Duisburger nach Köln (57,4 km). Es folgen Kamp-Lintfort mit 1310 (1,5%, 17,1 km), Bochum 1230 (1,4%, 34,2 km), Bottrop 1165 (1,3%, 19,5 km), Gelsenkirchen 1155 (1,3 %, 26,6) und Neuss 937 (1,1 % 29,7 km). 6545 Duisburger pendeln täglich in Städte und Gemeinden, die nicht gesondert aufgelistet wurden.

Das „Pendlersaldo“ liegt bei 7547 mehr Ein- als Auspendlern. Bei den Streckenangaben handelt es sich um Näherungswerte zwischen Wohnort und Arbeitsplatz. Gemessen wurde dabei die Entfernung per Luftlinie.

Berücksichtigt wurden in der Statistik alle Erwerbstätigen unabhängig vom Umfang ihrer Tätigkeit. Dazu gehören sozialversicherungspflichtig Beschäftigte sowie geringfügig Beschäftigte, Beamte und Selbstständige.Die Zahl der Selbstständigen wurde aus den Angaben des Mikrozensus’ geschätzt. Alle Angaben sind im Internet einsehbar:www.metropoleruhr.de

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