Die Playmobil-Ausstellung „Hafengeschichte(n) Duisburg“ von Oliver Schaffer im Museum der Deutschen Binnenschifffahrt wird noch bis Dienstag, 31. August, verlängert. Der Künstler hat im Museumsgebäude an der Apostelstraße 84 in Ruhrort mit 5000 Figuren und 50.000 Einzelteilen von „Playmobil“ eine fantastische Bilderwelt des Duisburger Hafens geschaffen, die die Geschichte des Hafens erzählt, aber auch Geschichten „am Rande“.
Stationen der Zeitreise sind Steinzeit, römische Antike, Mittelalter, die Hafengründung 1716, gefolgt von der industrielle Revolution, und schließlich die Entwicklung von den Wirtschaftswunderjahren zum größten Binnenhafen der Welt. Aufgebaut auf einem geschwungenen Podest mit rostfarbenen „Spundwänden“ und platziert auf dem blauem „Fluss“, gibt es unendlich viel zu entdecken, auch Duisburger Besonderheiten. Findet man doch in der Steinzeit auch den ältesten Einbaum Europas im Miniaturformat wieder, der im Original in der Dauerausstellung zu sehen ist.
Die Ausstellung sollte bereits am 1. Mai eröffnet werden, konnte wegen Corona aber erst ab Ende Mai besucht werden; sie sollte zunächst am 17. August schließen, jetzt gibt es zweiwöchige Verlängerung. Das Museum hat geöffnet von Dienstag bis Sonntag, jeweils von 10 bis 17 Uhr. Weitere Informationen gibt es unter www.binnenschifffahrtsmuseum.de.



