Mit einem erschütternden Geständnis wurde vor dem Landgericht am König-Heinrich-Platz der Mord-Prozess gegen einen 48-jährigen Duisburger fortgesetzt. Der Angeklagte gestand, in der Nacht zum 3. Januar in Walsum seine schlafende pflegebedürftige Mutter mit einem Kissen erstickt zu haben. Er will dabei nur den Wunsch der 74-Jährigen erfüllt haben.

Der 48-Jährige berichtete von einem Leben, das über weite Teile durch seine Fürsorge für die Mutter bestimmt gewesen sei. „Als ich 16 Jahre alt war, hat sie einen schweren Schlaganfall erlitten.“ Seitdem habe er sich – zunächst gemeinsam mit seinem 1997 verstorbenen Vater – immer um die Frau gekümmert.