Welttag gegen Rassismus

Duisburg steht am Samstag auf gegen Rassismus

Edith Zischke-Siewert engagiert sich in der Initiative „Aufstehen gegen Rassismus“, die am Samstag zur Teilnahme an  ihrer Aktion in der Duisburger Innenstadt aufruft.

Edith Zischke-Siewert engagiert sich in der Initiative „Aufstehen gegen Rassismus“, die am Samstag zur Teilnahme an ihrer Aktion in der Duisburger Innenstadt aufruft.

Foto: Morris Willner

Duisburg.   Bündnis ruft auf zur Teilnahme an der Veranstaltung am Kuhtor in der Innenstadt. Dort gibt’s auch mehrere Konzerte.

„Wir Demokraten dürfen uns die Stadt und die Öffentlichkeit nicht nehmen lassen“ so Edith Zischke-Siewert, Mitorganisatorin der Aktion. Am nächsten Samstag, 16. März, heißt es von 12 bis 14 Uhr am Kuhtor, Ecke Königsstraße/Sonnenwall in der Innenstadt „Aufstehen gegen Rassismus Duisburg“.

Veranstalter und Namensgeber dieser Aktion ist die gleichnamige Initiative. Anlass ist der internationale Aktionstag gegen Rassismus. Neben Musikern wie dem Allerwelt-Ensemble Duisburg, treten die afrikanische Formation Radical Praise und das Ensemble Romanes Rheinhausen auf. Die Musiker wollen mit ihrer Teilnahme ihr Engagement für Respekt und Toleranz zum Ausdruck bringen. „Duisburg ist eine multikulturelle und weltoffene Stadt“ sagt Zischke-Siewert.

„Die Rechte“ will „deutschen 1. Mai“ feiern

„Versuche der Identitären, vor dem Forum und an anderen Orten in Duisburg Stände aufzubauen zeigen, dass diese Gruppen auch hier auftreten, um gegen die EU und das friedliche Zusammenleben der Menschen zu hetzen.“

Es gelte deshalb, ein Zeichen gegen Rassismus und gegen Fremdenhass zu setzen. Gemeinsam mit anderen organsierte sie sich Anfang des Jahres, als bekannt wurde, dass die Partei „Die Rechte“ am 1. Mai in Duisburg einen „deutschen 1.Mai“ feiern will. Die Initiative und viele andere halten mit einer eigenen Aktion am 1. Mai dagegen. Die Veranstaltung am Samstag ist Auftakt einer Reihe von Veranstaltungen zu den Europawahlen Ende Mai 2019. „Bürger die besorgt sind, sollten sich mobilisieren und mitmachen“, sagt Edith Zischke-Siewert.

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