Duisburg-Souvenirs

Dritter Null-Euro-Schein mit Zoo-Motiv ist schon in Planung

Zoo-Shop-Betreiber Franz Krafzel, Marketingleiter Michael Kamela und Zoo-Mitarbeiter Philipp Schroeder (von links) präsentieren den zweiten Null-Euro-Scheins des Zoos Duisburg.

Zoo-Shop-Betreiber Franz Krafzel, Marketingleiter Michael Kamela und Zoo-Mitarbeiter Philipp Schroeder (von links) präsentieren den zweiten Null-Euro-Scheins des Zoos Duisburg.

Foto: Friedhelm Thelen

Duisburg.   Der „Euro-Souvenir-Schein“ des Zoos Duisburg lockt erneut Sammler an – gerade aus Frankreich. Die Auflage ist strikt auf 5000 Exemplare begrenzt.

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Die Mitarbeiter des Zoos Duisburg frischen gerade ihre Französisch-Kenntnisse auf. Wann der beliebte Tierpark letztmals eine Facebook-Nachricht auf Deutsch und Französisch veröffentlicht hat? Philipp Schroeder schüttelt den Kopf. „Jetzt, in diesem Fall“, sagt er mit einem Lächeln. Das hat einen besonderen Grund: Nach der ersten Auflage im Juli dieses Jahres gibt der Zoo Duisburg nun bereits zum zweiten Mal einen so genannten „Null-Euro-Schein“ heraus. Freilich kein echter Geldschein, wohl aber produziert vom renommierten Unternehmen Oberthur.

Das französischen Unternehmen – weltweit der drittgrößte Hersteller von Banknoten, der auch für die Bundesrepublik Deutschland einen Teil der hiesigen Euroscheine produziert – hatte ganz offenbar den richtigen Riecher. Die Null-Euro-Scheine sind als „Euro-Souvenir-Scheine“ von der Europäischen Zentralbank genehmigt, weisen viele Merkmale tatsächlicher Euro-Scheine auf – und sind bei Banknotensammlern, gerade in Frankreich, ausgesprochen beliebt.

Mit einem neuen Motiv in die zweite Runde

„Wir hatten noch keine Werbung gemacht und das Unternehmen, das sie vertreibt, hat Betriebsferien. Und dennoch hatten wir schon eine erste Anfrage nach 500 Scheinen aus Frankreich“, freut sich Franz Krafzel, Shop-Betreiber im Duisburger Zoo, über seine Idee, die nun mit einem neuen Motiv in die zweite Runde geht.

Zu sehen sind diesmal Brillenbär Pablo, Tiger El-Roi und Koala Thalera. Was auffällt: Beim ersten Zoo-Duisburg-Schein im Juli und auch jetzt in der „Weihnachtsausgabe“ sind keine Delfine zu sehen, dabei sind sie so etwas wie das Aushängeschild des Zoos Duisburg. Die Antwort von Franz Krafzel lässt die Geldscheinsammler bestimmt aufhorchen: „Zu Ostern planen wir ja bereits eine dritte Serie.“ Und Philipp Schroeders Aufgabe lautet: Sich mit dem Fotoapparat auf die Lauer zu legen und für ein schönes Delfinmotiv zu sorgen.

Schein kostet im Zoo-Shop drei Euro

Wie im Juli ist die Auflage des aktuellen Null-Euro-Scheins strikt auf 5000 Exemplare begrenzt. „So bleiben die Scheine für die Sammler interessant“, so Krafzel. Michael Kamela, Marketingleiter des Duisburger Zoos, freut sich über die Aufmerksamkeit, die die Scheine mit sich bringen. „Wir spielen sogar mit dem Gedanken, die Null-Euro-Scheine in unsere Plakatwerbung im Jahr 2017 einzubinden“, verrät Kamela. Der Schein kostet im Zoo-Shop drei Euro und wurde, beinahe ohne Werbung, an den ersten beiden Tagen rund 150 Mal verkauft. Krafzel: „In Frankreich wird er für sieben bis acht Euro gehandelt.“

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