Verkehr

Blitzer auf der A40-Brücke in Duisburg ist abgeschaltet

Der Blitzer vor der A40-Brücke in Duisburg wurde ausgebaut und versieht seine „Dienste“ auf der Friedrich-Ebert-Straße in Rheinhausen.

Der Blitzer vor der A40-Brücke in Duisburg wurde ausgebaut und versieht seine „Dienste“ auf der Friedrich-Ebert-Straße in Rheinhausen.

Foto: Stephan Eickershoff

Duisburg.  Der A40-Blitzer in Duisburg wurde ausgebaut und an andere Stelle gebracht. Zuletzt hatte die Anlage 30.000 Euro in die Stadtkasse gespült.

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Seit Mai 2015 arbeitete die Blitzanlage vor der A 40-Brücke in Duisburg. Binnen eines halben Jahres wurden 14.528 Raser erwischt, das spülte rund 600.000 Euro in die Stadtkasse. Damals galt Tempo 80 vor der Brücke, rasten viele Autofahrer in die noch unbekannte, neue Blitzerstrecke, erklärt die Stadt die hohe Zahl.

2018 hat die Anlage noch rund 30.000 Euro an Bußgeldern eingespielt. Die Einrichtung des Blitzers kostete damals 120.000 Euro, die jährliche Wartung schlägt mit 250 Euro zu Buche.

Seit die Waage im November ihren Betrieb aufgenommen hat, ist die Blitzanlage auf der Brücke nicht im Betrieb. Eine „sinnvolle Nutzung“ sei derzeit nicht möglich, erklärt ein Pressesprecher der Stadt. Vor der Lkw-Sperre mit Tempo 40 km/h bremsen die Autofahrer ab, so dass die erlaubten 100 km/h auf der Brücke kurz dahinter „kaum erreicht werden“.

Der Blitzer wurde daher ausgebaut und versieht seine „Dienste“ auf der Friedrich-Ebert-Straße in Rheinhausen, wo jetzt beide Fahrtrichtungen kontrolliert werden können.

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