Ehrung

Duisburgerin Hatice Akyün gewinnt Bibliothekspreis

Die Journalistin Hatice Akyün zuletzt bei einer Lesung in Moers.

Die Journalistin Hatice Akyün zuletzt bei einer Lesung in Moers.

Foto: Heiko Kempken

Duisburg.  Die aus Duisburg stammende Journalistin und Autorin Hatice Akyün bekommt den mit 5000 Euro dotierten Publizistenpreis der Deutschen Bibliotheken.

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Der mit 5000 Euro dotierte Publizistenpreis der Deutschen Bibliotheken, der Helmut-Sontag-Preis, geht in diesem Jahr an die freie Journalistin und Autorin Hatice Akyün, die in Duisburg aufgewachsen ist. Die Preisverleihung durch den Deutschen Bibliotheksverband und die Wissenschaftliche Buchgesellschaft ist am 2. Juni bei der Abschlussveranstaltung des Bibliothekartages in Frankfurt am Main.

Hatice Akyüns Bewerbung wurde von einer unabhängigen Jury aus Vertretern der Bibliotheks- und Berufsverbände sowie von Medien und Verlagen, ausgewählt. In der Begründung heißt es: „Hatice Akyün ist eine Autorin, die ihren Themen mit viel Emotionalität nachgeht. Sie hat ebenso wenig Angst vor einer kritischen Auseinandersetzung wie vor dem persönlichen Betroffensein. Der biografische Bezug spielt in ihren Kolumnen, Feuilletonbeiträgen und Romanen eine wichtige Rolle.“

Wie ein Bücherbus das Leben verändern kann

Ihr Feuilletonbeitrag „Der Bus, mit dem ich die Welt entdeckte“, der im Juli 2016 im Zeit-Magazin erschienen ist, sei eine Liebeserklärung an Bibliotheken, nehme die Verantwortlichen aber auch in die Pflicht. „Hatice Akyün schöpft aber nicht nur aus ihren Erinnerungen.

Sie fragt intensiver nach und recherchiert gründlich, vertraut dem autobiografischen Stoff, lässt ihn aber nicht einfach stehen.“ Hatice Akyün habe gezeigt, wie der Bücherbus und Bibliotheken das Leben von vielen Menschen verändern.

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