Neue A40-Brücke

Baustart für neue Rheinbrücke in Duisburg früher als geplant

Ein Modell der neuen Rheinbrücke zwischen Homberg und Neuenkamp.

Ein Modell der neuen Rheinbrücke zwischen Homberg und Neuenkamp.

Foto: MATTHIAS GRABEN / FUNKE Foto Services

Duisburg.  Der erste Spatenstich für die neue Rheinbrücke zwischen Homberg und Neuenkamp erfolgt früher als erwartet. Zum Baustart kommt prominenter Besuch.

Der Startschuss für den Bau der neuen Rheinbrücke der A40 zwischen Homberg und Neuenkamp fällt früher als geplant.

Wie das Landesverkehrsministerium auf Anfrage bestätigte, ist der erste Spatenstich mit Bundesminister Andreas Scheuer und seinem NRW-Kollegen Hendrik Wüst für Montag, 16. Dezember, terminiert. Ursprünglich sollte es erst im kommenden Jahr losgehen.

Neue Rheinbrücke Neuenkamp mit vier Fahrspuren pro Fahrtrichtung

„Wir haben es geschafft, in einem Jahr Baurecht zu schaffen und die jüngsten Ausschreibungsverfahren für die beteiligten Firmen sind auch reibungslos verlaufen“, sagt Simone Döll, Sprecherin der bauausführenden Projektgesellschaft Deutsche Einheit Fernstraßenplanungs- und -bau GmbH (DEGES). „Wir wollen das Tempo hochhalten und bis 2023 das erste Brückenbauwerk, den sogenannten südlichen Überbau, fertigstellen. Dann sollen bereits drei statt Fahrspuren statt bislang zwei pro Fahrtrichtung bereit stehen.“

Die künftige Rheinquerung wird aus zwei Einzelbauwerken bestehen. Bis 2026 soll dann auch das zweite Neubauteil in Fahrtrichtung Venlo fertig sein. In einem letzten Schritt wird das südliche Teilstück noch um rund 15 Meter auf seine endgültige Position verschoben. Das komplette Bauwerk wird am Ende vier Spuren pro Fahrtrichtung bieten.

Gespräche über Radweg laufen noch

Derzeit laufen laut Döll noch Vorarbeiten. Neben Kanalbaumaßnahmen werden Gas-, Wasser, Strom- und Fernmeldeleitungen umgelegt. Noch vor dem ersten Spatenstich im Dezember sollen zudem links- und rechtsrheinisch noch weitere Bäume gefällt werden. Was einen Radweg entlang der Brücke betrifft, laufen laut Landesverkehrsministerium noch Gespräche.

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