Das Rätsel um den toten Mann aus dem Marxloher Schwelgernpark (wir berichteten) ist gelöst. Bei dem Toten handelt es sich um einen 64-Jährigen. Er lebte nur wenige Fußminuten von dem Park entfernt an der Weseler Straße.
Dort fanden ihn Spaziergänger am Nachmittag des 5. November. Offensichtlich hatte sich der 64-Jährige an einem Baum erhängt. Seine Identität blieb zunächst unklar. Auch eine Obduktion lieferte nicht die entscheidenden Informationen. Allerdings: Ein Fremdverschulden konnten die Ermittler danach ausschließen, sie gehen von einem Suizid aus.
Um die Identität des Mannes zu klären, wendete sich die Polizei schließlich in dieser Woche mit einem Foto des Verstorbenen an die Öffentlichkeit, bat um Hinweise.

Diese kamen nach der Veröffentlichung dann von Bekannten und Verwandten. Die weiteren Ermittlungen des Kriminalkommissariats 11 bestätigten die Angaben.
Wer ist der Tote aus dem Marxloher Schwelgernpark? Polizei bittet um Hinweise
Und: Nach dem Aufruf meldete sich auch der amtliche Betreuer eines 54-Jährigen. Er berichtete, dass er den Mann aus Hamborn vermisse, dieser aber keine Ähnlichkeit mit der Person auf dem Foto habe. Der 54-Jährige wurde dann tot am Seiteneingang der Hamborner Clauberghalle entdeckt. Spuren von Fremdeinwirkung waren bei dem Obdachlosen ebenfalls nicht zu erkennen.
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Die Staatsanwaltschaft ordnete dennoch eine Obduktion an.
+++ Wir berichten in der Regel nicht über Suizide, um keinen Anreiz für Nachahmung zu geben – außer, Suizide erfahren durch die Umstände besondere Aufmerksamkeit. Falls Sie Suizid-Gedanken haben oder jemanden kennen, der Suizid-Gedanken hat, wenden Sie sich an die Telefonseelsorge unter 0800/1110111 (kostenlos). Die Nummer ist rund um die Uhr besetzt. +++



