Nach dem tragischen Badeunfall im Rhein bei Marxloh, bei dem wohl drei Mädchen aus Duisburg (13, 14, 17 Jahre) gestorben sind, hat Duisburgs Stadtdirektor Martin Murrack den Angehörigen seine Anteilnahme ausgesprochen. Gleichzeitig bekräftigte der Feuerwehrdezernent das Badeverbot im Rhein auf Duisburger Stadtgebiet und warnte auch vor der Abkühlung in den für den Badebetrieb gesperrten Duisburger Seen.
+++ Nichts verpassen, was in Duisburg passiert: Hier für den täglichen Duisburg-Newsletter anmelden. +++
„Dieser furchtbare Unglücksfall macht mich sehr betroffen – meine Anteilnahme und mein Beileid gelten deshalb insbesondere den Angehörigen“, schrieb Murrack am Donnerstagnachmittag in einer Mitteilung. Und weiter: „Ich möchte daher nochmals alle Duisburgerinnen und Duisburger darauf aufmerksam machen, dass der Rhein kein Badegewässer ist.“
Badeunfall im Rhein: Viele Risiken und Lebensgefahr
Die Stadt spricht von Lebensgefahr und nennt unvorhersehbare Strömungen und Soge, heftige Rückwellen von vorbeifahrenden Schiffen sowie eine hohe Fließgeschwindigkeit als Gründe.
Die Berichterstattung zum tragischen Badeunfall in Duisburg:
- Badeunfall im Rhein: Drei Mädchen in Duisburg ertrunken
- Badeunfall in Duisburg: „In der Schule sind Plätze frei“
- Badeunfall im Rhein: So lief der Einsatz aus Sicht der DLRG
- Auffällig: Wer trotz Verbots im Rhein bei Duisburg badet
- Marxloh trauert: Nachbarn und Fremde sind erschüttert
- Darum ist das Baden und Planschen im Rhein so gefährlich
- Galerie: Fotos von Rettungseinsatz und Vermisstensuche
Auch das Baden in öffentlich zugänglichen Seen und Baggerlöchern sei verboten, betont die Stadtverwaltung. Unbefestigte Uferböschungen könnten einstürzen, Untiefen und unterschiedliche Wassertemperaturen die Schwimmer gefährden. Davon ausgenommen sind einzig die für das Baden freigegebenen drei Seen: Kruppsee, Wolfssee und Großenbaumer See.
Darüber hinaus nennt die Stadt die Freibäder als Möglichkeiten zur Abkühlung, von denen die beiden städtischen in Walsum und Homberg allerdings erst am 5. Juli wieder eröffnet werden.















































