Als im Theater am 5. April die Sprinkleranlage bei einer Routineprüfung ausgelöst wurde und 80.000 Liter Wasser die Bühnen überfluteten, sprach Kulturdezernent Thomas Krützberg von einer „Katastrophe“. Sechs Vorstellungen fielen aus, die große Bühne war seither gesperrt. Nun steht fest: Die neue Spielzeit kann am Donnerstag mit der „Romeo und Julia“-Inszenierung des Jugendclub Spieltriebs auf der großen Bühne eröffnet werden. Die Beseitigung der Wasserschäden wird nach Schätzung des städtischen Immobilien-Managements (IMD) 2,128 Millionen Euro kosten – die Provinzial Versicherung aber werde „maximal 700.000 Euro“ erstatten.

Das geht aus einem Dringlichkeitsbeschluss vom 30. August hervor, mit dem Oberbürgermeister Sören Link (SPD) und Bürgermeister Volker Mosblech (CDU) als Vorsitzender des Betriebsausschusses für das IMD den Baukosten zur Sanierung der Spielstätte zugestimmt haben. Der Ausschuss soll die Entscheidung am 19. September nachträglich genehmigen.