Als Logistik- und Stahlstandort hat sich Duisburg bereits einen Namen gemacht – nun arbeitet die Stadt daran, auch die Digitalbranche voran zu treiben. Im Technologiezentrum (Tectrum) an der Bismarckstraße beschäftigen sich Spezialisten schon lange mit Softwareentwicklung. Mit dem Cendiq-Projekt wird das Tectrum zum Herzstück des technologischen Fortschritts. Denn gleich sechs internationale Unternehmen und die Universität Duisburg-Essen bündeln hier ihr Fachwissen zu einer Allianz unterschiedlicher IT-Bereiche. Oberbürgermeister Sören Link traf die Initiatoren im Rahmen seines Wirtschaftsdialogs.

Die Initiatorin, unter deren Führung Cendiq laufen wird, ist die Firma Inteon. Hinzu kommen die Albellus AG, die Bridge4IT e.K., QiTASC, ITQ sowie TIOBE und The Tean. Mit dabei ist auch der Lehrstuhl für Embedded Systems, also eingebettete Systeme, der Universität Duisburg-Essen. Die meisten Unternehmen haben bereits eine Außenstelle in Duisburg, sind aber vor allem im Ausland ansässig.