Das künstlerische Biotop, das sich versteckt in einem alten Fabrikgebäude in Kaßlerfeld entwickelt hat, ist für Christoph Breitmar „ein Glücksfall“. „Ich hätte nie gedacht, dass ich nach meiner Zeit in Ostdeutschland so ein preiswertes Atelier bekomme. Der Clou ist: Ich kann hier auch wohnen.“
Da ist er allerdings der einzige von fünf Künstlern auf seiner Etage. Entdeckt hatte das Gebäude der israelische Bildhauer Gil Shachar, der in Tel Aviv und Duisburg lebt. Der gebürtige Willicher Christoph Breitmar ist nach seinem Studium in Weimar und Dresden als Meisterschüler von Christian Sery 2012 nach Duisburg gekommen. „Berlin wurde mir zu spooky, und das Atelier wäre teurer gewesen als die Wohnung.“ Mit seiner Freundin lebte er zunächst in Ruhrort und eröffnete 2013 den nichtkommerziellen Kunstraum Hong Kong Derrick Barge.


