„Selbst nach Oberhausen sind Leute von uns gegangen!“ Empört stichelt Rainer Hagenacker gegen die Nachbarstadt. Der Vorsitzende des Personalrats der Stadt Duisburg erinnert sich an mehrere Fälle von Mitarbeitern seiner Stadtverwaltung, die wegen des Personalmangels und der Arbeitsbedingungen in Duisburg lieber in Behörden der – ebenfalls hoch verschuldeten – Nachbarstadt arbeiten wollten. Diese Zeiten scheinen vorbei. Als Arbeitgeber wirkt die Duisburger Stadtverwaltung immerhin so attraktiv, dass nach der Ausschreibung von 117 Stellen im April insgesamt 2800 Bewerbungen eingegangen sind. „Dass es gleich so viele werden, hätte ich nicht gedacht“, freut sich Oberbürgermeister Sören Link.
Jobs
2800 Bewerbungen auf 117 Stellen der Stadt Duisburg
Duisburg. Erstmals seit Jahren durfte die klamme Stadt bestimmte Stellen ausschreiben. Sie erhielt 2800 Bewerbungen. Welche Jobs (nicht) gefragt sind.

Haben begehrte Jobs beim Duisburger Ordnungsamt: Guido Banaszkiewicz (links) und Ralf Steckenborn. Sie sorgen im Außendienst für Recht und Ordnung. Für den SAD gibt es besonders viele Bewerber.© FUNKE Foto Services | Lars Fröhlich
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