Viel zu erzählen gebe es nicht, sagt Ulrike Waltemathe: „Ich habe als Kind leidenschaftlich gern gebastelt, gesammelt, mikroskopiert und Heuabgüsse für Pantoffeltierchen gemacht. Und eigentlich nie damit aufgehört.“ Etwas mehr zu erzählen gibt es aber doch über die Duisburgerin, die 1962 in Hünxe geboren wurde, weitgehend autodidaktisch Künstlerin geworden ist und seit 2006 ihr Atelier an der Goldstraße hat.

Sie habe sich damals „ganz normal mit einer Mappe beworben“, und die Interessengemeinschaft Duisburger Künstler, die über die Vergabe der städtischen Ateliers entscheidet, „wollte gerne, dass ich komme“. Sie ist geblieben. In Duisburg lebt sie schon seit 30 Jahren. In ihrem hellen, weißen Atelier ist Ulrike Waltemathe umgeben von ihren Arbeiten, denen man bei Ausstellungen nicht nur in Duisburg gerne begegnet. Arbeiten, die man wieder erkennt, denn stets arbeitet sie mit Alltagsmaterialien und überrascht mit dem, was sie aus ihnen macht.