Der Arbeitsmarkt beschäftigte in dieser Woche wie an jedem Monatsende wieder die Statistiker: Duisburg muss einen leichten Anstieg der Arbeitslosenquote (von 10,8 auf 10,9 Prozent) hinnehmen. Saisontypisch heißt es bei der Agentur für Arbeit, da im Sommer viele Ausbildungsverträge enden. Der Arbeitsmarkt sei aber noch immer stabil in Duisburg. Das mag so sein – auf dem Papier.
Zu Denken gibt aber die Stellungnahme des Unternehmerverbandes: „Die Warnsignale am Arbeitsmarkt werden lauter“, sagt Wolfgang Schmitz, Hauptgeschäftsführer. Ein sinkendes Konjunkturbarometer, ein erwarteter Rückgang der hiesigen Wirtschaftsleistung um 0,1 Prozent für das dritte Quartal, Handelskonflikte und der nahende Brexit führten zu einer negativen Ertrags- und Umsatzprognose – auch von Duisburger Unternehmen. Der langjährige Aufschwung neigt sich dem Ende zu.


