Stundenlanges Anstehen, genervte Bürger im Straßenverkehrsamt und im Ausländeramt, ein heillos überfordertes, weil unterbesetztes Sozialamt, in dem sich Anträge stapeln. Eltern, die ihre Kinder Zuhause betreuen müssen, weil zu wenig Kindergärtner zur Verfügung stehen. Schulen, die vor der Inklusion kapitulieren, weil es zu wenig Sonderpädagogen gibt. Dutzende unbesetzte Lehrerstellen, weil Duisburg offensichtlich zu unattraktiv für Bewerber ist…

Zwar hat es die Stadtverwaltung geschafft, 117 Stellen ausschreiben zu dürfen, weshalb es berechtigten Grund gibt an der einen oder anderen Stelle auf Besserungen zu hoffen. Andere „Baustellen“, die bei vielen Bürgern zu dem Eindruck einer wenig lebenswerten Stadt führen, werden mutmaßlich offen bleiben.