„Höhenangst sollte man in diesem Job nicht haben, aber eigentlich weiß man auch, dass das auf einen zukommen kann.“ Steinmetz-Meister Jerome Zimek hat beste Sicht auf Duisburg. Auf Lage 22 geht ein laues Lüftchen, die wohl höchste Duisburger Baustelle liegt derzeit auf 44 Metern. Der Turm der Salvatorkirche muss saniert werden - in der Vergangenheit sind morsche Steine heruntergefallen. Es sind keine Kleinigkeiten, die an der Stadtkirche erledigt werden müssen.

Rund 3,1 Millionen Euro kostet die Restaurierung. „Das kann eine Gemeinde nicht alleine stemmen. Wir sind froh, dass alle evangelischen Gemeinden beschlossen haben, das gemeinsam zu finanzieren“, sagt Martin Winterberg, Pfarrer an der Salvatorkirche. Zusätzlich gab’s Zuschüsse vom Bund sowie von der der Stiftung zur Bewahrung kirchlicher Baudenkmäler in Deutschland. Engagierte Bürger und Gemeindeglieder hatten 336.000 Euro gespendet. „Wir haben einen Puffer eingebaut. Wenn wir den nicht benötigen, könnten wir auch die Türen erneuern lassen“, so Winterberg.