Den Machern des Stadtwerke-Sommerkinos ist ein Coup geglückt: Bei der Vorführung von „Der Vorname“ am Sonntagabend in der Gießhalle des Landschaftsparks Nord stellt sich nicht nur wie angekündigt Regisseur Sönke Wortmann den Fragen von Gastgeber Kai Gottlob, plötzlich und völlig überraschend betrat auch Hauptdarsteller Christoph Maria Herbst die Bühne. Knapp 1100 Besucher bereiteten ihm einen ebenso stürmischen wie herzlichen Empfang.
Um kurz nach 22 Uhr betraten zunächst nur Gottlob und Wortmann die Sommerkino-Bühne. Der beliebte und erfolgreiche Filmregisseur („Frau Müller muss weg“, „Das Wunder von Bern“, „Kleine Haie“) sollte sich mit Blick auf seinen aktuellen Film zunächst einmal zu seinem eigenen Vornamen äußern: „Ich fand Sönke früher ganz furchtbar“, gab Wortmann zu. Er sei in seinem gesamten Freundes- und Bekanntenkreis der Einzige mit diesem Vornamen gewesen. „Ich hätte den damals sehr gern gegen etwas Anderes getauscht. Nun habe ich mich längst daran gewöhnt und finde ihn inzwischen sogar ganz okay.“


