Die Idee passt zum Zeitgeist: Geringerer Schadstoffausstoß durch weniger und kleinere Fahrzeuge und gleichzeitig ein ÖPNV-Angebot, das sich am individuellen Bedarf des Kunden orientiert. So lässt sich „myBus“ auf den Punkt bringen – das „innovative Mobilitätsangebot“ der Duisburger Verkehrsgesellschaft (DVG), das Ende 2016 mit der Entwicklung der Routenplaner-App seinen Anfang nahm, und seit September 2017 tatsächlich auch auf einigen Duisburger Straßen unterwegs ist. Wie unsere Redaktion erfuhr, will die DVG nun den ganz großen Wurf wagen und hat bereits entsprechende Anträge gestellt.
Bundesweit bisher einzigartig wäre die Ausweitung des Angebots auf das ganze Stadtgebiet. Statt wie bisher nur von Meiderich bis Wanheimerort und von Hochheide bis Neudorf, sollen die flexiblen Klein-Busse schon bald das ganze Duisburger Stadtgebiet abdecken. Mit einer Einschränkung: die Strecke darf nicht länger als 15 Kilometer sein. Das bestätigt DVG-Sprecher Ingo Blazejewski auf Nachfrage. Dennoch könne man so ziemliches jedes Ziel in der Stadt erreichen.


