Im Zickzack-Kurs geht es durch das Museum zum Aufzug, der in die fünfte Etage fährt. Dr. Susanne Sommer kommt ihrem Gast entgegen, führt ihn in ihr Büro, direkt zum Fenster neben ihrem Schreibtisch. Sie zeigt die Aussicht: das Landesarchiv mit dem dazugehörigen angrenzenden geschwungenen Gebäude, unten das Wasser des Innenhafens, weiter hinten ein Teilstück der A 40 und noch weiter entfernt Umrisse von Ruhrort. Und dann fragt die Direktorin des Kultur- und Stadthistorischen Museums schwärmend: „Habe ich nicht einen schönen Arbeitsplatz?“
Der Blick aus dem Fenster gibt ihr viel. So manche Idee fällt ihr ein, wenn sie dort innehält. Überhaupt ist sie inzwischen bemüht, sich zu entschleunigen, wenn sie morgens von Düsseldorf nach Duisburg und abends zurück fährt: „Ich höre im Auto keine Musik mehr.“


