An jenem Dienstagnachmittag im Juni 2016 war die Freude groß bei Oberbürgermeister Link und den Stadtplanern. Grund dafür war der Beschluss des rot-grünen Landeskabinetts für den Umzug des Landesumweltamtes (Lanuv) von Düsseldorf nach Duisburg. „Eine wichtige Entscheidung für den Standort Duisburg“, freute sich Link, der sich dadurch eine „Initialzündung“ für die Entwicklung der Fläche neben dem Hauptbahnhof erhoffte. Drei Jahre danach liegt nun ein Schatten auf dieser Erfolgsnachricht für Duisburg.

Der Landesrechnungshof rügt, dass der Neubau des NRW-Umweltamts gegen Etat- und Vergaberecht verstößt. Die Kritik des Rechnungshofs wird deshalb erneut Thema im Landtag.