Nach den jüngsten Entwicklungen im Loveparade-Prozess hat laut eines WDR-Berichts ein ehemaliger Angeklagter mehrere Richter des Oberlandesgerichtes Düsseldorf angezeigt. Demnach handelt es sich um den Dezernenten der Stadt Duisburg Jürgen Dressler, der den Richtern auf sieben Seiten Rechtsbeugung vorwirft.

Nach WDR-Informationen heißt es darin unter anderem, dass vor allem gesellschaftlicher und politischer Druck zu der Anklage des Duisburger Dezernenten geführt hätten, etwa eine Online-Petition von Hinterbliebenen des Unglücks.

Das Landgericht Duisburg hatte zunächst nicht genügend Anhaltspunkte für die Schuld des Stadtmitarbeiters und weiterer Kollegen von ihm gefunden und die Klage deshalb abgewiesen. Das Oberlandesgericht Düsseldorf hatte sie dann jedoch zugelassen.