Anlässlich des Christopher-Street-Day (CSD), der am Samstag, 28. Juli, unter dem Motto „Duisburg lädt zum AkzepTanz“ steht, wird die Regenbogenflagge vor dem Duisburger Rathaus gehisst. Die Flagge gilt allgemein als Zeichen der Toleranz und Akzeptanz, der Vielfalt von Lebensformen, der Hoffnung, der Sehnsucht und steht für Frieden und Solidarität. Oberbürgermeister Sören Link, der auch 2018 wieder die Schirmherrschaft für die Veranstaltung übernommen hat, hisst die Flagge vor dem Rathaus am Burgplatz zusammen mit dem CSD-Veranstalter DUGay und setzt damit ein sichtbares Zeichen gegen Homo- und Transphobie.

Im Anschluss beginnt eine Demonstration, die vom Rathaus zum König-Heinrich-Platz führt. Als Gastredner sind Gabriele Bischoff, Geschäftsführerin Landesarbeitsgemeinschaft Lesben NRW, und Ratsherr Stefan Dellwo (SPD) eingeplant.

Fest auf dem König-Heinrich-Platz

Die Demonstration endet gegen 13 Uhr auf der CSD-Bühne auf dem König-Heinrich-Platz, wo der Oberbürgermeister den CSD offiziell eröffnen wird. Anschließend startet das große Straßenfest. In diesem Jahr sind 30 Vereine und Gruppen aus Duisburg und Umgebung mit einem Infostand vertreten und stellen ihre Arbeit vor. „Wir sind fasziniert davon, wie viele Gruppen sich in diesem Jahr für den CSD angemeldet haben und sind auch ein wenig stolz, dass der CSD Duisburg in jedem Jahr wächst“, so Christian Karus, Vorsitzender des Vereins DUGay. In diesem Jahr sind zum ersten Mal auch Regenbogenflaggen vor Duisburger Einrichtungen wie dem Theater am Marientor oder dem Hotel Wyndham Duisburger Hof gehisst.

Unter der Regenbogenflagge kann bei einem bunten Bühnenprogramm wieder fröhlich gefeiert werden. Gegen 18 Uhr findet die Gedenkminute gegen das Vergessen statt und zahlreichen Luftballons werden wieder als sichtbares Zeichen in den Himmel steigen.

Aktion Szene&DU für Rückmeldungen der Szene

„Wir wollen den CSD aber auch nutzen, um in der queeren Community nachzufragen, was in Duisburg noch fehlt oder wo es nicht rund läuft“, sagt Karus. „Queer“ meint die Lebensweise von Schwulen, Lesben, Bisexuellen oder Transgender. „Dazu haben wir die Aktion Szene&DU ins Leben gerufen, bei der alle Interessierten ihre Rückmeldung abgeben können“, so Christian Karus. Mit den Ergebnissen der Befragung soll im Laufe des Jahres weiter gearbeitet werden.