Generalsekretär: Die A 52 kommt

Foto: Carsten Sohn

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Hendrik Wüst stimmt beim offenen CDU-Kreisparteitag auf die Wahlkämpfe '09 ein

Es war ein Resümee der guten Taten der Landesregierung, das der Generalsekretär der CDU NRW, Hendrik Wüst (32), auf dem offenen Kreisparteitag im Brauhaus Kirchhellen zog. Offen deshalb, weil erstmals nicht nur Unionsmitglieder, sondern ein breites Publikum eingeladen worden war. Wüst stimmte auf die Wahlkämpfe im kommenden Jahr ein. Die Landespolitik liefere die Vorlagen für die Auseinandersetzung mit den politischen Gegnern im Wahlkampf 2009, meinte Wüst.

Da reiche es fast schon aus, wenn sich seine lokalen Mitstreiter nur drei Zahlen merkten: „Mit der Regierungsübernahme 2005 haben wir versprochen, für mehr Arbeit zu sorgen. Heute haben wir 25 Prozent weniger Arbeitslose im Land”, sagte Wüst. Mehr Bildung habe man versprochen, „und heute haben wird 45 Prozent weniger Unterrichtsausfall”. Und schließlich habe man weniger Staat zugesagt. „Die Neuverschuldung sank um 70 Prozent.”

Man sei in NRW also auf dem richtigen Weg, was Umfragen ebenfalls belegten. „Ein Teil unseres Erfolges ist dabei die Diskussionsfreudigkeit nach innen und die Geschlossenheit nach außen”, so der Generalsekretär.

Diskussionsfreudig zeigte sich der Saal in der anschließenden Fragestunde. Ob die Ganztagsschule verpflichtend sei? - „Wir machen jeder Schule ein Angebot. Wer nicht will, muss nicht teilnehmen”, antwortete Wüst. Warum man am dreigliedrigen Schulsystem mit seinen schwachen Hauptschulen festhalte? - „Nur nicht immer diese Hauptschul-Schelte! Wo sie schlecht ist, muss sie eben besser werden. Sie darf natürlich keine Restschule sein. Deshalb haben wir sie auch durchlässiger gemacht.”

Dann tauchte die Frage nach dem Ausbau der B 224 zur Autobahn 52 auf. „Der Ausbau kommt”, kündigte Wüst überzeugt an. Allerdings müssten sich die Gladbecker von der Vorstellung verabschieden, das Projekt in Tunnellage zu bekommen. „Das würde 60 Millionen Euro mehr kosten. Und die haben wir nicht übrig.”

Beim Thema Verkehr hielt Wüst dann noch ein paar Zahlen parat: „Für das Jahr 2005 hatte Rot-Grün gerade mal einen Planfeststellungsbeschluss umgesetzt. Zurzeit laufen 20 Projekte.” Das sei zwar mit ein Grund für die Staus im Ruhrgebiet, „doch demnächst sind die Baustellen erledigt, und wir profitieren davon.”

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