Anlässlich des Ökumenischen Kirchentages in Bottrop haben sich die Initiatoren etwas ganz besonderes ausgedacht: Das bundesweit erste Integrationseis! Zugegeben: Es sieht sehr ungewöhnlich aus. Das Hörnchen ist schwarz wie Kohle. Oben drauf thront zartgelb eine Kugel Vanille. Erstmals schlecken können die Bottroper das Integrationseis am Samstag bei der Kirchenmeile auf dem Berliner Platz.

Die süße Idee stammt von Daniela von Bremen von der Integrationsagentur der evangelischen Kirche im Bottroper Martinszentrum und Eismann Rino Micacchioni vom Café Da Rino am Berliner Platz. Eine Idee mit Hintersinn. Denn das weiße Eis im schwarzen Hörnchen soll Sinnbild dafür sein, dass man sich mit einem ungewohnten Anblick arrangieren und Skepsis über Bord werfen sollte, um mal was Neues, Überraschendes zu versuchen. „Oftmals leiten uns Vorurteile statt gemachte Erfahrungen. Da hilft nur, es mal miteinander zu probieren“, sagt Daniela von Bremen und meint nun weniger das Eis als vielmehr das Fremde, die Fremden.