Einmal kaufen, dann einfach wieder befüllen lassen – so einfach ist das Prinzip des Bottrop-Bechers. Seit Anfang des Jahres gibt es den Mehrwegbecher, der helfen soll, die Flut an Einwegbechern einzudämmen. Doch so richtig in Schwung gekommen ist das Bottroper Mehrwegsystem noch nicht. Man habe sich mehr davon versprochen, gibt auch Best-Sprecherin Nicole Gottemeier zu.
Der städtische Entsorgungsbetrieb organisiert das Mehrwegsystem und wirbt um Teilnehmer, sprich um Läden, die ihre Getränke in dem Bottrop-Becher anbieten. Es gebe auch viele kleinere Läden, die mitmachen, sagt Nicole Gottemeier. Insgesamt finden sich auf der Internet-Seite der Best zwölf Teilnehmer. Doch es fehlt eben ein Großer, der in ganz Bottrop vertreten ist und den Becher somit auch breit streuen kann. Andere große Ketten setzen auf eigene Systeme.


