Der Emscherumbau und die damit verbundene Renaturierung der alten Köttelbecke beeindruckt Bundesumweltministerin Svenja Schulze (SPD). Bei ihrem Besuch der Kläranlage und des Pumpwerks Bottrop lobt sie das „Jahrhundertprojekt“ als vorbildlich für ganz Deutschland – vor allem weil die Kläranlage energieautark ist, sprich die Energie, die zum Betrieb nötig ist, wird auf der Anlage selbst erzeugt. Sonnen- und Windkraft wird dazu genutzt aber auch die Rückstände, die im Klärprozess anfallen.
Sichtlich beeindruckt steht die Bundesumweltministerin am Donnerstagmorgen bei ihrem Besuch in 40 Metern Tiefe im Pumpwerk Bottrop. Das ist im vergangenen Jahr in Betrieb gegangen und pumpt das Abwasser, das schon durch den neuen großen Abwasserkanal Emscher fließt, hoch auf die Ebene der Kläranlage.


