Die neue Ausstellung „Festlegung des Unbegrenzten“ des Malers Ulrich Erben zeigt eindrucksvoll, wie sich Farben im Zusammenspiel mit anderen Farben verändern – wie sie sich in Dialogen widersprechen und in Harmonie zusammenwirken: In den 22 Arbeiten, die nun bis zum 1. September im Josef-Albers-Museum Quadrat zu sehen sind, entwickelt der Künstler eine eigene Farb- und Formdynamik. Betrachter der Arbeiten können je nach Lichteinfall, Blickwinkel und Entfernung andere Aspekte in den relativ abstrakten Gemälden wahrnehmen.

Töne stehen sich gegenüber, verlaufen und haben Einfluss aufeinander. Geometrische Formen wie Quadrate und Rechtecke sind durch feine Linien getrennt. Sie grenzen Bildinhalte voneinander ab und erzeugen somit Kontraste. Auf den großformatigen Leinwänden stellen sich fließende Übergänge dar. Hier und dort entsteht ein räumlicher Eindruck, Züge von Gegenständen oder Personen zeigen sich.