Lokales

Als einziger Bottroper stellt Hofmann auf der „Ostrale“ aus

Guido Hofmann, Mitglied des Bottroper Künstlerbundes, setzt sich nicht nur zur Erhaltung lokaler Kunst ein, sondern bewegt sich auch auf internationalem Parkett. Am 18. Juli feiert er die Eröffnung der Ostrale in Dresden, auf der zwei seiner Skulpturen ausgestellt werden.

Er ist der einzige Bottroper unter 150 Künstlern, die ihre Werke anlässlich einer der größten Panoramaausstellungen für zeitgenössische Künste in Europa ausstellen. „Meine Steinplastiken ‘Corrosive I + II’ wirken wie Butter, in die etwas Heißes hineinfließt“, beschreibt Hofmann seine Ausstellungsstücke. Dabei handelt sich bei seinem Arbeitsmaterial keinesfalls um eine weiche Masse, sondern um Sandstein. „Ich habe die zwei Steinblöcke mit schwarzem Gummigranulat überzogen“, sagt der Künstler. Dadurch sähen die Kunstwerke so aus, als habe das Gummi den Stein an manchen Stellen „weggeätzt“. Eine der beiden Plastiken ist auf dem Gelände der Ostrale zu bewundern, man kann sich sogar darauf setzen. „Durch das Gummi wirkt der Stein weich und warm“, so der Bildhauer. Das zweite Ausstellungsobjekt steht bereits jetzt zur Besichtigung im Kunstparcours der Villa Baumgarten am Dresdener Albertplatz.

Die Ostrale ist die drittgrößte jährlich stattfindende Ausstellung von Gegenwartskunst in Deutschland, die alle Gattungen der bildenden und darstellenden Kunst repräsentiert. Sie findet vom 18. Juli bis zum 28. September statt auf dem ehemaligen Schlachthof-Komplex.

Die eingeladenen Künstler und Kunstkollektive zeigen ihre Arbeiten in den unsanierten, denkmalgeschützten Gebäuden auf einer Fläche von 15 000 Quadratmetern und auf einer rund 25 000 Qudratmeter großen grünen Brache.

Leserkommentare (0) Kommentar schreiben