Gewalt

Zivilcourage gegen rechten Pöbler endet mit Prügelattacke

Symbolbild: In Bochum wurde ein Mann verprügelt, weil er einen Mitreisenden aufgefordert hat, rechte Parolen zu unterlassen.

Symbolbild: In Bochum wurde ein Mann verprügelt, weil er einen Mitreisenden aufgefordert hat, rechte Parolen zu unterlassen.

Foto: Ingo Otto / FUNKE Foto Services

Bochum/ Recklinghausen.  Weil er einen Mitreisenden in der U-Bahn aufgefordert hatte, seine ausländerfeindliche Hetze einzustellen, wurde ein Mann in Bochum verprügelt.

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Für seine Zivilcourage wurde in der Nacht zum Donnerstag ein 23-jähriger aus Recklinghausen übel belohnt: Der Mann war gegen 2 Uhr mit der U35 von der Uni Bochum in Richtung Hauptbahnhof unterwegs. In der Bahn habe er einen Mitreisenden aufgefordert, ausländerfeindliche Parolen einzustellen. Daraufhin habe der Pöbler ihn angegriffen und verprügelt.

Weitere Mitreisende seien dem Opfer beigesprungen und hätten den Schläger an der nächsten Haltestelle aus der U-Bahn gedrängt. Am Bochumer Hauptbahnhof angekommen, begab sich das Opfer mit einem 26-jährigen Zeugen zur Bundespolizei und erstattete Anzeige. Der Mann hat durch Schläge ins Gesicht eine Platzwunde sowie Verletzungen an den Zähnen. Die Bundespolizei ordnete eine Videosicherung aus der U-Bahn an und leitete ein Strafverfahren wegen Körperverletzung ein. (red)

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